Was in Bettringen 2022 alles läuft

+
50. Geburtstag in diesem Jahr: Bettringen Nord West.
  • schließen

Frischer Wind im Alten Pfarrhaus und eine dritte Auflage der Bettringer Sommerbühne: Stadtteilkoordinatorin Monika Schneider über die nächsten Bettringer Projekte.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen. In Bettringen tut sich was: Für die Nutzung des Alten Pfarrhauses soll bis in ein paar Monaten Jahr ein Konzept ausgearbeitet sein, für  September plant der Bürgerverein die dritte Auflage der Sommerbühne. Monika Schneider, seit Januar als Stadtteilkoordinatorin an der Arbeit, zählt noch mehr auf, was Bettringer 2022 in ihrem Stadtteil erwartet. „Es steckt einiges in der Pipeline“, sagt sie. 

Die Sommerbühne: Die Zweifel sind weg, es soll eine dritte Auflage geben der Bettringer Sommerbühne. „Diesmal allerdings im September, denn einige Vereine wollen wieder ein Gartenfest machen, und die Sommerbühne soll keinesfalls in Konkurrenz stehen zu anderen Veranstaltungen“, sagt  Monika Schneider. 
„Ob wir die Sommerbühne noch einmal organisieren können, steht in den Sternen“, hatte Karl-Andreas Tickert, der Vorsitzende des Bürgervereins Ende des vergangenen Jahres noch gesagt. Der Grund seiner Skepsis: in einer Zeit mutmaßlich nach allen Corona-Beschränkungen kann man nicht erwarten, dass renommierte Künstler weiter auf einen Teil ihrer üblichen Gage verzichten. „Und das würde unser Budget übersteigen“, sagt Schneider. Jetzt soll es eine „kleine, feine Veranstaltung“ werden, bei der auch örtliche Kulturschaffende auftreten“, mit moderaten Kartenpreisen, die  sich viele leisten können. „Es könnte eine gute Mischung werden“, glaubt Schneider. 

Das Alte Pfarrhaus: Die Grundidee gibt es schon eine Weile. „Es soll ein Begegnungsort werden, kombiniert mit jungem Wohnen.“ Hauptakteure bei den Planungen seien die Kirche und der Ortschaftsrat, so Schneider, „der Bürgerverein bringt sich da ein“. Im Moment werde in Arbeitskreisen die Planung vorangetrieben und „eine Konzeption erarbeitet“. Genauerer will Schneider noch nicht sagen: „Ich gehe davon aus, dass im Sommer oder Herbst ein Konzept präsentiert werden kann.“

Die Jubiläen: Gleiche einige runde Jahrestage kommen zusammen in diesem Jahr in Bettringen. Das Seniorenzentrum Riedäcker gibt es seit 20 Jahren, das Wohngebiet Oderstraße und das Schulzentrum werden 50 Jahre alt. Um den runden Jahrestag des großen Wohngebiets kümmert sich im Bürgerverein ein „Projektteam Nordwest“, berichtet Schneider. „Es gibt motivierte Menschen, die sich da etwas überlegen.“

Jede Woche EssBar: Seit Anfang Januar gibt es jeden Freitagnachmittag das Lebensmittelretter-Projekt des Bürgervereins: EssBar im Bezirksamt Bettringen. Mit „großem Zuspruch“, wie Monika Schneider erzählt: „Es hat sich auf stabile 70 Besucher pro Termin eingependelt, manche warten schon eine Stunde vorher.“ 

Gutschein, Café, Weihnachtsmarkt: Den Bettringer Gutschein gibt es nun seit einem Jahr. 29 Geschäfte und Unternehmer sind inzwischen dabei und nehmen ihn entgegen. „Es wird gut angenommen, aber wir wollen noch weitere dazugewinnen, um ihn noch attraktiver zu machen“, sagt Schneider. Zwei Dinge kündigt sie noch an für 2022: „Das Café Riedächer öffnet wieder ab April, und im Dezember planen wir einen Weihnachtsmarkt.“

Was ist mit Uli Bopp?

  • Monika Schneider vertritt als Stadtteilkoordinatorin Uli Bopp, der seit Monaten krankheitsbedingt ausfällt. „Mein Arbeitsvertrag lautet so: dass ich nur für die Zeit der Krankheit da bin“, sagt Schneider. Danach werde sie wieder in ihrem Ehrenamt im Bürgerverein weitermachen. Ein Ende ihrer Dienstzeit ist nicht in Sicht. „Es steht nicht fest, wann Bopp wieder zurückkommt und wieder die Arbeit aufnehmen kann.“ Unabhängig von der Besetzung gilt: Die Stelle ist bis Februar 2023 befristet, so lange steht die Finanzierung. 
Monika Schneider mit Karl-Andreas Tickert, dem Vorsitzendes des Ortschaftsrats.

Zurück zur Übersicht: Bettringen

Mehr zum Thema

Kommentare