Bettringer Bach: Galgenfrist vorüber

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Fast leer: der Strümpfelbach.

Der Strümpfelbach in Bettringen steht erneut kurz vor dem Trockenlaufen.

Schwäbisch Gmünd. Der Strümpfelbach in Bettringen steht erneut kurz vor dem Trockenlaufen. Der Auffrischungseffekt durch das nachgespeiste Wasser aus rund 30 Hydranten ist aufgebraucht. In der vergangenen Woche hatte die Spülaktion der Stadtwerke für einige Tage Galgenfrist gesorgt - auch da war der Bach schon kurz davor, kein Fließgewässer mehr, sondern nur noch eine Ansammlung von Gumpen zu werden.

Die Prognose von Armin Gold, dem Gewässerwart des Bezirksfischereivereins: Am Freitag dürfte es so weit sein. Am Anfang der Woche hatte Gold beim Schulzentrum Strümpfelbach nach dem Gewässer geschaut, da lag die Durchflussmenge noch bei 1,5 Litern pro Sekunde, berichtet Gold. Verendete Fische habe er keine gesehen. Wenn der Bach zu fließen aufhört, bedeutet das nicht, dass die Fische dort sofort sterben. In den Gumpen, in die sie sich durch die Wasserknappheit ohnehin zurückgezogen haben, können sie noch für einige Tage überleben - so lange eben der Sauerstoff reicht. Armin Gold hofft mal wieder: „Vielleicht reicht es bis Montag, wenn es regnen könnte.“ ⋌mü

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