Frage der Woche

Beunruhigt Sie die Corona-Entwicklung? Was soll man tun oder ändern?

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Die GT fragte Passanten in der Gmünder Innenstadt, wie sie die aktuelle Corona-Lage bewerten und was sie zu den Regelungen sagen.

Helmut Geiger (60), Polizeibeamter aus Rechberg:

Helmut Rieger

Meiner Meinung nach ist es sehr besorgniserregend, dass die Inzidenzen nun auch in Gmünd steigen. Man kann nur hoffen, dass alle den Ernst der Lage mittlerweile erkannt haben, sich impfen lassen und die Hygieneregelungen beachten. Ich denke, dass anfängliche Fehler dazu geführt haben, dass die Impfbereitschaft in Deutschland niedriger ist als in anderen Ländern.“

Helmut Rieger

Gisela Kucher (59), Angestellte aus Schwäbisch Gmünd:

Gisela Kucher

Ich empfinde es als sehr erschreckend, dass sich so viele Leute gegen das Impfen wehren. Die drei-G- beziehungsweise zwei-G-Regelungen finde ich definitiv gerechtfertigt. Es ist zwar schade, dass manche Veranstaltungen nun zwangsläufig ausfallen, aber generell finde ich die Corona-Maßnahmen und Regelungen sehr gut.“

Gisela Kucher

Inge Kleinfeld (72), Rentnerin aus Wißgoldingen:

Inge Kleinfeld

Es ärgert mich sehr, dass es so viele gibt, die ungeimpft sind. Außerdem finde ich es erschreckend, dass die Coronazahlen so schnell steigen. Die GGG-Regelung finde ich sehr gut und ich finde es sehr beruhigend, dass diese überall sehr genau kontrolliert werden. An den Regeln habe ich an sich nichts auszusetzen, ich finde sie sehr sinnvoll.“

Inge Kleinfeld

Sabine Feuchter (51), Gastronomin aus Tierhaupten:

Sabine Feuchter

Die aktuelle Lage kann man nur als verrückt beschreiben. Die Regelungen empfinde ich als sehr konfus, weil es so viele Gebiete mit unterschiedlichen Regelungen gibt, dadurch wirkt das Ganze konzeptlos. Für mich persönlich empfinde ich die Regelungen und Maßnahmen als wenig einschränkend, im Alltag komme ich damit gut zurecht.“

Sabine Feuchter

Olga Essert (66), examinierte Altenpflegerin aus Gmünd

Olga Essert

Durch die Impfthematik habe ich sehr stark das Gefühl, dass die Gesellschaft gespalten ist, das macht mich sehr traurig. Die stärkere Einschränkung der Regelungen, zum Beispiel die neue 2-G-Regel, fördert meiner Meinung nach die Kluft in der Gesellschaft. Um diesen Spalt zu reduzieren, ist es wichtig, die Grundrechte der Menschen zu beachten.“

Olga Essert

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