Frage der Woche

Böllerverbot – sollte das Jahr 2020 ohne großen Knall enden?

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Sollte es ein Feuerwerk-Verbot geben?

Schwäbisch Gmünd. Polizei-Gewerkschafter und Politiker fordern aufgrund der Pandemie ein Feuerwerk-Verbot an Silvester. Die Gmünder Tagespost fragte Passanten in der Innenstadt, was sie davon halten. 

Monika Veit (57),

Optikerin aus Durlangen:

"Die Maßnahmen kann ich sehr gut verstehen, wenn die Zahlen weiterhin steigen und das Gesundheitsamt überlastet ist. Da ich nie Raketen und Feuerwerke kaufe, wird dieser Aspekt mir nicht fehlen. Anstatt einer großen Party werde ich zuhause im kleinen Kreis feiern, vielleicht werden wir wandern gehen."

Herbert Joos (66),

Rentner aus Gschwend:

"Eine Alternative, an öffentlichen Plätzen ein Feuerwerk zu veranstalten, würde ich befürworten, da es doch sehr schade wäre, wenn man an Silvester darauf verzichten müsste. Ich persönlich könnte auch ohne Feuerwerke leben, aber viele wünschen sich Normalität, da man gerade auf viel verzichten muss."

Margit Peller (49),

aus Mutlangen:

"Ich finde, dass die Leute darunter leiden, wenn man alles verbietet – jedoch zwingt uns die aktuelle Situation leider dazu. Ich werde Silvester zuhause mit meiner Familie verbringen. Ein Feuerwerk würde mir nicht fehlen – ich finde es schlimmer, dass ich die Zeit nicht mit meinen Freunden verbringen kann."

Marlies Roth (56),

Fachfrau Gesundheit aus Böbingen:

"An Silvester wird es mir an nichts fehlen, ich werde die Zeit mit meiner Familie verbringen und brauche sowieso kein Feuerwerk. Die Vorgaben empfinde ich aufgrund der Lage als angemessen. Das Geld, das man dadurch spart, könnte man zum Beispiel denen geben, die es dringender brauchen."

Elke Frei (77),

Rentnerin aus Gmünd:

"Es ist zwar schade, dass wir alle an Silvester etwas eingeschränkt sein werden, aber die Maßnahmen sind absolut angemessen. Öffentliche Feuerwerke fände ich als Alternative nicht so gut, da dort viele Leute zusammenkommen würden und viele die Maskenpflicht und den Abstand vermutlich nicht einhalten würden."

Laura Kedves

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