Boris Palmer mischt mit OB-Wahlkampf

  • Weitere
    schließen
+
Boris Palmer

Tübinger ergreift Partei für Catherine Rommel und holzt gegen Frederick Brütting.

Aalen/Tübingen.Unerwartete Unterstützung aus Tübingen erhält die Aalener OB-Kandidatin Catherine Rommel (56, CDU). Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer gibt sich als großer Fan von Catherine Rommel zu erkennen: „Ich finde Catherine spitze und wenn ich auch nicht in Aalen kandidieren werde: Dazu beizutragen, dass die Richtige in Aalen gewinnt, wäre mir ein Vergnügen“, schreibt er in einem Post, der zurzeit in Facebook die Runde macht. Er, Boris Palmer, wünsche „ihr und Aalen sehr, dass sie die Wahl gewinnt“.

Und Palmer schießt im selben Post auch gegen Frederick Brütting (37, SPD), der ebenfalls in Aalen Oberbürgermeister werden möchte: „Dass sie klar besser geeignet ist als SPD-Parteinetzwerker Brütting, steht für mich fest“.

Familienbande

Zudem äußert sich Boris Palmer in dem besagten Post über die Verbindungen der Familien Palmer und Rommel. Er kenne Catherine Rommel seit seinem Versuch, Manfred Rommels Nachfolger als OB in Stuttgart zu werden.

„Wir haben schnell gemerkt, wie viel wir gemeinsam haben, nicht nur aber auch wegen der Väter: Es ist schwer genug, sich einen Namen zu machen. Noch schwerer ist es, sich einen Vornamen zu machen“, schreibt Palmer.

Auch schreibt er darüber, dass sich die Wege von Manfred Rommel und seinem Vater, Helmut Palmer, immer wieder gekreuzt haben und erinnert an die Kandidatur von seinem Vater in Aalen, durch die Ulrich Pfeifle OB in Aalen geworden sei. „Bei der Aalener OB-Wahl am 9. November 1975 kam er (Helmut Palmer) auf fast 20 Prozent, im ersten Wahlgang sogar über 26 Prozent. Er verhinderte damit den Sieg des Favoriten Dr. Eugen Volz (CDU). Nicht zuletzt wegen dessen Rolle in der vorangegangenen Gemeindereform, bei der Wasseralfingen nach Aalen zwangseingemeindet worden war. Und verhalf somit Ulrich Pfeifle, der von der Reform unbelastet nach Aalen kam, zum großen Durchbruch“, heißt es von Boris Palmer.

Nicht abgesprochen

Catherine Rommel erklärte, dass das Statements Palmers nicht mit ihr abgesprochen gewesen sei. Weiter erklärte sie: aber auch: „Boris Palmer und ich kennen uns schon sehr lang, schätzen uns und halten Kontakt.“ Boris Palmer habe Tübingen „mit innovativen Ideen vorangebracht und ich freue mich auf das Gespräch mit ihm, 'was einen gute OB ausmacht'“.

Frederick Brütting hat sich am Sonntag zur Palmerschen Wahlkampfunterstützung für Catherine Rommel wie folgt knapp geäußert: „Auf Familienbande kann ich nicht verweisen, stattdessen auf zwei juristische Staatsexamen und Erfahrung in der Leitung einer Stadtverwaltung.“Jürgen Steck

Frederick Brütting
Catherine Rommel

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

WEITERE ARTIKEL