Britta Wertner-Penteker verlässt nach 12 Jahren den Herlikofer Ortschaftsrat

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Ortsvorsteher Thomas Maihöfer (2.v.l.) verabschiedet Britta Wertner-Penteker (Mitte) aus dem Ortschaftsrat und verpflichtet Daniel Franz (l.) als Nachfolger. Ebenfalls im Bild: Günter Linek (2.v.r.) und Gerlinde Platzer (r.) vom SPD-Ortsverband.
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Britta Wertner-Penteker verlässt das Herlikofer Gremium. Ihren Platz nimmt Daniel Franz ein.

Gmünd-Herlikofen. Mehr als zwölf Jahre lang gehörte Britta Wertner-Penteker (SPD/Bürgerliste) dem Ortschaftsrat Herlikofen an. Nun hat sie das Gremium verlassen. Mit einem „weinenden Auge“ hatte Ortsvorsteher Thomas Maihöfer den Wunsch der Rätin zur Kenntnis genommen. Doch laut Gemeindeordnung rechtfertigten die von Wertner-Penteker vorgebrachten Gründe das freiwillige Ausscheiden der Rätin.

Für die „lange Zeit“ im Ortschaftsrat gebühre Wertner-Penteker der Dank des Gremiums, so Maihöfer. Sie habe bei den Beratungen immer wieder auch kritische Anmerkungen angebracht und ihr Engagement immer auf das Wohl von Herlikofen ausgerichtet. Auch Britta Wertner-Pentekers Fraktionskollege Günter Linek dankte für die gute Zusammenarbeit, „auch wenn es manchmal interne Meinungsverschiedenheiten gegeben“ habe.

Britta Wertner-Penteker verlässt den Ortschaftsrat, bleibt aber weiterhin Gemeinderätin der Stadt Schwäbisch Gmünd.

Wertner-Pentekers Nachfolger steht bereits fest: Daniel Franz konnte in der jüngsten Ortschaftsratssitzung als Nachrücker verpflichtet werden. Der gebürtige Herliköfer ist im Ort vernetzt und bekannt durch sein Engagement in örtlichen Vereinen.

Desirée Stolz verabschiedet

Das Modellprojekt „Stark durch Gegenseitigkeit – Selbsthilfe im Vor- und Umfeld von Pflege“, das seit Januar 2020 in Herlikofen und Lindach durchgeführt wurde, endete am 30. Juni. Mit dem Ende des Projekts endet auch die Arbeit der Projektmitarbeiterin Desirée Stolz im Gmünder Stadteil. Maihöfer dankte ihr dafür, „frischen Wind“ ins Generationenbüro gebracht zu haben, zudem seien jetzt 18 Mitarbeiter in Generationenbüro ehrenamtlich tätig, die teilweise auch „Sprechstunden auf der Straße oder beim Bäcker halten“.

Der stellvertretende Kommandant der Gmünder Feuerwehr Ralf Schamberger und Abteilungskommandant Peter Weber konnten anschließend von den Ausschreibungsergebnissen für ein neues Löschfahrzeug (LF 10) berichten, das für insgesamt 472 853 Euro angeschafft werden soll. Schamberger verwies auf die massiven Preisanstiege auch bei der Feuerwehrtechnik. Für das neue Fahrzeug seien im städtischen Doppelhaushalt 2022/ 2023 410 000 Euro eingestellt, die überplanmäßigen Kosten werden unter anderem durch die Rückstellung eines für dieses Jahr geplanten Kleineinsatzfahrzeugs aufgefangen. Abteilungskommandant Weber erläuterte im Detail den Bedarf der Herlikofer Wehr, der durch die Beladung des neuen Fahrzeugs gesichert werden könne. Mit Blick auf die Lieferzeit des neuen Fahrzeugs von zwei bis drei Jahren sprach der Ortsvorsteher von ein „langer Vorfreude“.

Investitionen in die Bildung

Im Zuge der Generalsanierung der Elektroinstallationen und dem Einbau des Datennetzes an der Pestalozzischule stimmte das Gremium für eine Vergabe der Leistungen in Höhe von 260 042 Euro. Damit soll die digitale Medienentwicklung im Bereich Schulen vorangetrieben werden, erklärte der neue Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft, Helmuth Caesar.

Für die Sanierung des Gehwegs in der Rauwiesenstraße wird eine halbseitige Straßensperrung erforderlich sein, gab Ortsvorsteher Maihöfer bekannt. Die Maßnahme sei vermutlich in zwei Tagen erledigt und soll noch in diesem Monat erfolgen. ⋌Andrea Rohrbach

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