Bundeswehr in Schulen?

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Diskussion auf Einladung der Friedenswerkstatt.

Schwäbisch Gmünd. Die Friedenswerkstatt Mutlangen will mit Landtagskandidatinnen und -kandidaten über eine aus ihrer Sicht fragwürdige Praxis der Bundeswehr diskutieren: dass die Bundeswehr in Schulen Nachwuchswerbung betreibt. Die Kandidaten für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd von der SPD, den Grünen, FDP und der Linke sind dabei.

Die Diskussion ist an diesem Samstag um 18.30 Uhr als Livestream bei Facebook. Man wolle diskutieren, so die Friedenswerkstatt Mutlangen, ob das Kultusministerium die 2009 beschlossene Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr brauche.

Denn seit 12 Jahren treten Jugendoffiziere im Unterricht, in der Referendar-Ausbildung sowie in der Fort- und Weiterbildung von Lehrern auf. Somit erhalten sie mit dieser Vereinbarung einen privilegierten Zugang zu den Schulen, argumentiert die Friedenswerkstatt.

Man wolle besprechen, ob das dem Auftrag der baden-württembergischen Landesverfassung, "die Jugend zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe zu erziehen" entspreche.

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