Guten Morgen

Chantalle allein zu Haus

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Andrea Grötzinger über die kleinen Freuden des Alltags

Eigentlich sollte er ein Geschenk sein. Der runde, elegante Saugroboter. Eigentlich wollten wir ihn auch nur kurz anschauen. Und vielleicht doch auch ganz kurz testen. Man verschenkt ja schließlich keine Katze im Sack! Aus kurz wurde dann doch etwas länger. So lange, dass wir beschlossen, ihn zu adoptieren, bei uns daheim zu behalten und ein anderes Geschenk zu suchen. Bei der Installation sollte dem Gerät ein Name verpasst werden. Sofort war klar, dass es bestimmt kein "Robbi" oder "Saugi" werden kann. "Chantalle" empfanden wir, wegen der Eleganz natürlich, als angemessen. Heute war sie dann das erste Mal über Stunden allein zuhause. Ganz wohl war es mir nicht, als ich Chantalle am Morgen alleine, hart arbeitend, zurückgelassen habe. Eine kurze Stippvisite in der Pause endete in reiner Euphorie. Ganz friedlich saß sie in ihrer Station, tief schlafend, neue Kraft schöpfend und alles drumrum war blitzeblank. Ich nenne sie jetzt liebevoll "Chanti".

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