Geistlicher Impuls

Das Feiern ernster nehmen

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Endlich – am vergangenen Sonntag war es soweit. Die Familien hatten sich auf den Tag gefreut. Eigentlich war der Termin am Ostermontag geplant gewesen, jetzt warteten sie über ein halbes Jahr.

Endlich – am vergangenen Sonntag war es soweit. Die Familien hatten sich auf den Tag gefreut. Eigentlich war der Termin am Ostermontag geplant gewesen, jetzt warteten sie über ein halbes Jahr. Die Paten hatten ihre Patenbescheinigungen eingeholt. Die liebevoll gestaltete Kerze wartete in ihrer Verpackung. Aus dem Taufkleid war das Kind schon rausgewachsen, aber das machte nichts. Hauptsache endlich taufen. In einer Zeit, in der sich nicht mehr als zwei Haushalte privat treffen können, blieben die Tauffamilien dabei. Jetzt wird der Tag der Taufe nicht mehr verschoben: "Auf die Feier privat verzichten wir, aber den Gottesdienst feiern wir."

Einen Gottesdienst feiern – das machen wir jeden Sonntag. Aber in diesem November klingt das in meinen Ohren anders, ich nehme das Feiern ernster. Was macht den Gottesdienst feierlich? Die Festmusik, die Gedanken, die den Alltag hinter sich lassen. Der Festtag unterscheidet sich vom Alltag. Zum Glück konnten wir die Taufe im Gottesdienst feiern. Mit geöffneten Herzen, zum Himmel hin offen. Vikarin Almut Klose

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