Das neue Rosmarie in Gmünd ist fertig - aber es bleibt zu

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Auch außen frisch renoviert: das mehr als 600 jahre alte Lamm-Gebäude.
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Das neue Restaurant Rosmarie sollte eigentlich in diesem Januar an der Ecke Rinderbacher Gasse und Kalter Markt eröffnen - 2Gplus hält die Betreiber vorerst davon ab.

Schwäbisch Gmünd 

Eine viertel Million Euro haben die neuen Betreiber investiert, das neue Gmünder Restaurant Rosmarie ist fertig – aber es wird nicht eröffnet. „Wir machen dann auf, wenn alle das Lokal betreten dürfen“, sagt Geschäftsführer Cüneyt Fettan. Das Rosmarie sollte eigentlich in diesem Januar an der Ecke Rinderbacher Gasse und Kalter Markt eröffnen. Die Räume im von Grund auf sanierten ehemaligen Lamm sind zum Betrieb bereit. „Alles ist fertig, nächste Woche ist Übergabe“, sagt Fettan. Doch er und seine Geschäftspartnerin Karen Kronwald haben die Eröffnung verschoben. Zum Start wegen der Pandemie-Regeln „eine gewisse Prozentzahl der Gäste ausschließen“, unter diesen Umständen wollten sie nicht aufmachen, sagt Fettan. „Das Risiko ist für uns zu groß, da würden wir tausende Euro draufzahlen. Es muss ja wirtschaftlich sein.“  In Aalen gehe es trotzdem, weil das Rosmarie dort schon einen Namen hat – aber eben nicht, wenn man sich neu etablieren will. Sobald wieder 3G möglich sei, werde aufgemacht. „Wir hoffen, dass das am 1. März klappen wird“, so Fettan. 

Das Rosmarie wird ein Konzept nach Gmünd mitbringen, das in Aalen funktioniert. Seit März 2017 betreiben Kronwald und Fettan das Restaurant Rosmarie in der Reichsstädter Straße in Aalen.  „Gesunde, regionale Küche mit einem Hauch von Orient“, so überschreiben die Betreiber ihr gastronomisches Grundsatzprogramm. Ein Gericht zum Beispiel heißt „Schwaben-Gemüse-Bowl“ - mit Reis, Karotten, Weißkraut, Erbsen, Zuckerschoten, roter Zwiebel, Worcester-Soße und „Tomaten Salsa Topping“. „Wir kaufen alles in der Region ein“, sagt Fettan, auch Bio-Produkte gehören zum Programm. Fettan will sich künftig in Gmünd ums neue Restaurant kümmern, Karen Kronwald bleibt in Aalen. In Gmünd sollen nicht die Produkte der Aalener Lieferanten auf den Tisch kommen, der Geschäftsführer hat sich welche in Gmünd gesucht. 

Fettan ist überzeugt davon, mit dem Ansatz auch in Gmünd punkten zu können. „Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, dazu ein Tagesessen - wir sind überzeugt, dass es auch in Zukunft funktionieren wird. Sonst hätten wir, zumal in solchen Zeiten wie im Moment, nicht eine solche Investitionen gewagt.“ Es gebe sogar schon einige Anfragen für Hochzeiten und Familienfeste im noch nicht eröffneten Restaurant. Sehr erfreulich, findet der Geschäftsführer - wenn nicht Corona wäre: „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen.“

Das neue Restaurant wird innen 40 bis 50 Sitzplätze haben, auf der neuen Außenterrasse soll es weitere 25 Plätze geben. Wie im Rosmarie in Aalen wollen die Gastronomen täglich öffnen. Das neue Gmünder Restaurant ist Schritt zwei ihrer Entwicklung, Karen Kronwald und Cüneyt Fettan können sich weitere Standorte in Süddeutschland vorstellen.

Wir machen auf, wenn alle das Lokal betreten dürfen.“

Cüneyt Fettan, , Geschäftsführer
Die Einrichtung ist fertig, es kann eigentlich losgehen: Mit dem Restaurant Rosmarie kommt neues gastronomisches Leben in das mehr als 600 Jahre alte Lamm-Gebäude.

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