Das Wir-Gefühl in Weiler stärken und Chancen nutzen

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In dem Gmünder Ortsteil soll es in diesem Jahr eine Bürgerwerkstatt geben. 

Gmünd-Weiler. Seit August 2021 ist Benedikt Stegmaier der neue Leiter des Baubetriebsamts in Schwäbisch Gmünd. Er nutzte die Ortschaftsratssitzung am Donnerstag in Weiler, um sich persönlich dem Gremium vorzustellen. Das traf sich unter dem Vorsitz von Herbert Baur, nachdem Ortsvorsteher Bernhard Feifel erkrankt ist. „Wir schätzen das Baubetriebsamt und sind guter Dinge, dass wir auch künftig zusammen gut g'schirren“, stellte Baur gegenüber Stegmaier zuversichtlich fest.

Stegmaier beschrieb sich als in Herlikofen geborener und verwurzelter Ingenieur, der im Baubetriebsamt auf Teamarbeit setzt. Zudem präsentierte er sich als Mensch des kurzen Dienstwegs und ermunterte die Ortschaftsräte, den schnellen Draht zu ihm und seinen Abteilungsleitern zu nutzen.

Als große Aufgaben, die bei seinem Antritt auf ihn warteten, zählte Stegmaier unter anderem die Digitalisierung, aber auch die Standortsuche für einen Bauhof, der auf dem Hardt neuer Wohnbebauung weichen soll.

Darauf angesprochen, erklärte Stegmaier, dass es künftig „Kümmerer“ für die Stadtteile geben soll, auf Initiative des Straßdorfer Ortsvorstehers Werner Nußbaum. Sprich, eine direkte Kontaktperson fürs jeweilige Bezirksamt. „Es werden noch einige Dinge optimiert“, kündigte er an. „Es ist der richtige Ansatz, wir sind dabei“, sicherte er dem Gremium zu.

Stadtrat Christian Krieg zeigte sich erfreut darüber, dass sich der neue Baubetriebsamtsleiter persönlich dem Gremium vorstellte. „Es hat bislang gut funktioniert, ich habe keine Bedenken“, stellte er fest.

2021 fast alles abgesagt

Herbert Baur bot einen Jahresrückblick für den Ort. Der zeigte, dass aufgrund der Pandemie fast alle Aktivitäten abgesagt werden mussten. Als Zeichen für Innovationen hob Baur unter anderem den Online-Jubiläumsabend zum 100-jährigen Bestehen des TV Weiler hervor. Gestartet sei zudem die Arbeitsgruppe Feuerwehrhaus/Bezirksamt. „Da läuft die nächsten zwei Jahre viel“, kündigte er an. Und nachdem der Standort hierfür nun gefunden sei, liege der Ball bei der Verwaltung und den Planern. Wieder zur Tradition werden sollen die jährlichen Ortsbegehungen, wünschte er. Als „ganz wichtig“ und einen „riesengroßen infrastrukturellen Schritt“, sah er die Fertigstellung des Anschlusses an die Landeswasserversorgung. „Jetzt müssen wir in trockenen Sommern nicht mehr bangen.“ Er sandte für das Gremium einen Dank an Ortsvorsteher Feifel und sein Team für das große Engagement. Und stellte fest: „Wir sind eine verdammt gute Truppe in Weiler.“

Allgemein wünscht sich Baur, dass 2022 das Wir-Gefühl in Weiler gestärkt werde. Was unter anderem eine Bürgerwerkstatt erwirken soll. „Wir müssen Chancen nutzen, dann wird einiges gelingen.“ Er forderte dazu auf, „das Wissen einzubringen“ bezüglich des neuen Feuerwehrhauses inklusive des neuen Bezirksamts.

Schwerlastverkehr beobachten

Außerdem will das Gremium im neuen Jahr die steigende Belastung durch Schwerlastverkehr in der Ortsdurchfahrt im Auge behalten. Weiter soll 2022 unter anderem eine neue Funkantenne beim Sportplatz realisiert werden. Auch dankte Baur ehrenamtlich Engagierten, die unter anderem die jährliche Krippenausstellung in Herdtlinsweiler sowie den Adventsweg in Weiler ermöglichten. Namentlich dankte Herbert Baur Eberhard Funk und Eberhard Stoppe, die den Dorfplatz „vorbildlich pflegen“. Und ihn so zum „tollen Schmuckstück“ machen. Allgemein betonte der stellvertretende Ortsvorsteher, dass Engagierte aller Generationen Weiler zu einem liebens- und lebenswerten Ort machen. ⋌⋌Anja Jantschik

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