Grundgerüst fürs Dorfjubiläum steht

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Degenfeld wird nächstes Jahr 750 Jahre alt.

Ortschaftsrat Das Degenfelder Gremium macht sich Gedanken über die im kommenden Jahr anstehende 750-Jahr-Feier des Ortes.

Schwäbisch Gmünd-Degenfeld

Das kommende Jahr steht in Degenfeld im Zeichen der 750-Jahr-Feier des Gmünder Ortsteils. Darauf verständigte sich am Dienstagabend der Ortschaftsrat rund um Ortsvorsteher Hans-Peter Wanasek.

Der Ortsvorsteher bat den Ortschaftsrat um Ideen und Anregungen für die anstehenden Feierlichkeiten. "Die Vereine müssen mit ins Boot genommen werden", erklärte Wanasek. Er habe bereits positive Rückmeldungen der Vereinsvorstände. Ein Festwochenende über mehrere Tage sei nicht machbar, erklärte der Ortsvorsteher, der sich vorstellen könnte, mehrere Veranstaltungen über das Jahr zu verteilen. Nach eingehender Beratung einigten sich Räte und Ortsvorsteher auf eine "Sternwanderung", bei der im Frühjahr die Menschen aus allen Himmelsrichtungen auf Degenfeld zu wandern. Als Abschluss biete sich eine Einweihungsfeier für den neu errichteten Dorfbrunnen am Dorfplatz an.

Mit historischen Fahrzeugen

Das Hauptfest wird im September 2020 stattfinden. Hans-Peter Wanasek könnte sich einen Umzug mit historischen Fahrzeugen gut vorstellen. Die Fahrzeuge könnten nach dem Umzug bei der Halle am Jubiläumsfeiertag ausgestellt werden.

Die Leiterin des Bezirksamtes, Gismara Gotthard, berichtete, dass Dr. David Schnur, Leiter des Gmünder Stadtarchivs, seine Unterstützung zugesagt habe. Schnur habe bereits etliche Originaldokumente über Degenfelds Gründung zusammengetragen. Diese sollen zu einer Ausstellung zusammengeführt werden. Es wäre auch denkbar, alte Dokumente und Fotos von Degenfeldern zu integrieren, merkte der Ortsvorsteher an. Zudem habe sich Schnur bereiterklärt, den Film "Himmelhunde", ein auf dem Hornberg gedrehter Film über die Nazizeit, zur Aufführung zu bringen. Daran anschließen soll sich eine Diskussion. Zur Einführung auf den sonntäglichen Festtag wird am Samstag ein bunter Abend angestrebt. Dieses Grundgerüst zum Jubiläum will Wanasek in der Vereinsvorständesitzung präsentieren.

Wenig Erfreuliches wusste er über die Verkehrszählungen in der Filstalstraße zu berichten, die ein "gleichbleibend hohes Verkehrsaufkommen" ergaben. Über 97 Prozent der Fahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgabe. Trauriger "Ausreißer" sei ein Autofahrer mit innerorts 102 Stundenkilometern gewesen.

Schnelles Internet kommt

Das schnelle Internet könnte in Degenfeld noch in diesem Jahr an den Start gehen, hieß es außerdem in der Ortschaftsratssitzung, in der es noch einige weitere Bekanntgaben gab. Eine Auswechslung aller defekten Straßenlaternen, für die es keine Ersatzteile mehr gibt, wurde auf die kommende Agenda gesetzt.

Sicher sei die Reaktivierung des einzigen Degenfelder Spielplatzes an der Halle im Frühjahr, unsicher hingegen, ob das Feuerwehrhaus renoviert oder neu gebaut wird. Gmünds Bürgermeister Dr. Joachim Bläse habe einen Vororttermin zur Klärung der Situation in Aussicht gestellt. Die angrenzenden Garagen werden mit ziemlicher Sicherheit erworben.

Im Bereich der "Glasklinge" müssen wegen Baumbruchgefahr bis zu 300 Kubikmeter Holz geschlagen werden. Die Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins für Degenfeld wird vom Ortschaftsrat vorangetrieben.

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