Spielparadies zum Klettern und Toben

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Der neue Spielplatz hinter der Kalte-Feld-Halle in Degenfeld wurde am Samstag offiziell übergeben, die Degenfelder Kinder nahmen sogleich begeistert die frisch installierten Spielgeräte in Besitz.

Auf einer Anhöhe hinter der Kalte-Feld-Halle in Degenfeld locken jetzt Schaukel, Seilpyramide, Wipptierchen und Co zum Herumtollen.

Gmünd-Degenfeld

Es war am Samstag wie ausgemacht, denn ringsum fielen die Regentropfen. Nur in Degenfeld nicht. So konnten die Degenfelder Kinder ungehindert ausprobieren, spielen, schaukeln und klettern. Lange Zeit war dies bei der Kalte-Feld-Halle nicht möglich gewesen, denn bereits im vergangenen Jahr musste der Spielplatz abgebaut werden.

"Er war mit Geräten bestückt, auf denen wir bereits gespielt haben", definierte eine Mutter das Alter der demontierten Spielgeräte auf rund 30 Jahre. Während sie überlegte, erklomm ihre Tochter die neue Seilpyramide in Windeseile und winkte stolz von der Spitze herab zu den Gästen. Die hatten sich am Samstagmittag zur Übergabe des neuen Spielplatzes an derselben Stelle engefunden. "Wie man sieht, steht der Bauzaun noch teilweise", verwies Ortsvorsteher Hans-Peter Wanasek darauf, dass das frisch eingesäte Gras noch ein wenig wachsen muss.

Das ganze Jahr über gab es nun keinen Spielplatz bei der Halle. Aber das Warten hat sich gelohnt. Nagelneu und einladend warten jetzt die Spielgeräte auf die jungen Nutzer. "Es ist ein Platz für Kleinkinder ebenso wie für 16-Jährige", beschrieb Wanasek. Denn im Sandkasten können kleine Bäckerinnen und Bäcker Sandkuchen herstellen, während eine Tischtennisplatte Größere zum sportlichen Wettkampf einlädt. Die Platte gab es zwar bereits auf dem alten Platz, doch ihr Standort wurde nun verändert. Nur so konnten die neuen Spielgeräte mit den vorgegebenen Sicherheitsabständen installiert werden. Ein wenig Kopfzerbrechen bereitete dabei der unebene Untergrund. "Wir mussten nahe der Tischtennisplatte beispielsweise den Boden abfangen", erklärt Wanasek. So hat sich die Installation des Spielplatzes etwas verzögert, damit alles sicher ist.

Zu wenig Platz für mehr Geräte

Die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebsamts sorgten für die Fundamente an Spielturm, Seilpyramide, Schaukeln und Seilbahn. Die Geräte selbst wurden von der Degenfelder Firma Heinzmann maßgeblich gesponsert. Dafür gab es für Chefin Anna-Maria Heinzmann großen Dank, Applaus und Blumen. Sie beschrieb, dass sie gern noch mehr Geräte gestiftet hätte, "aber der Platz ist dafür zu klein", verwies sie auf die Sicherheitsabstände – allein bei der Seilpyramide sind das beispielsweise zwei Meter.

Zudem legte sie Wert darauf, dass die Seilpyramide nicht von ihrer Firma stamme, sondern vom Erlös des Degenfelder Tages vor zwei Jahren gekauft werden konnte. "Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken", sagte sie. Jetzt hofft der Ortsvorsteher auf einen freundlichen und trockenen Herbst, damit die Kinder noch in diesem Jahr ausgiebig auf dem Spielplatz herumtollen können.

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