Von Degenfeldern für Degenfelder

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Erstes Arbeitstreffen des Vorstands im Bezirksamt von Degenfeld
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Wie sich der Förderverein Dorfgemeinschaft Degenfeld ehrenamtlich für ein gutes Miteinander im kleinsten Gmünder Teilort einsetzen möchten.

Schwäbisch Gmünd-Degenfeld

Degenfeld ist mit seinen rund 500 Einwohnern offiziell kleinster Ortsteil der Stadt Schwäbisch Gmünd, ist aber aufgrund seiner Lage und seiner Vielzahl an schönen Plätzen und Wanderwegen das Ziel vieler Erholungssuchender. Diese Plätze und Wege sollen auch weiterhin Bestand haben und gepflegt werden.

Dies ist aber nur einer von vielen Gründen warum sich 17 Degenfelderinnen und Degnenfelder am 20. Juli vergangenen Jahres zusammengetan und den Förderverein Dorfgemeinschaft Degenfeld aus der Taufe gehoben haben. „Wir sind ein Verein von Degenfeldern für Degenfelder“, umschreibt Ortsvorsteher Hans-Peter Wanasek als Vorsitzender des Vereins die angestrebten Aktivitäten des Vereins. Diese könne aber erst angegangen werden, so Wanasek noch vor wenigen Wochen, wenn der Verein durch einen notariellen Eintrag im Vereinsregister seine Gemeinnützigkeit bescheinigt bekommt.

Und genau ist nun geschehen. Die Tinte auf dem Dokument ist mittlerweile trocken: Denn am 28. Januar wurde dem Degenfelder Förderverein Dorfgemeinschaft offiziell seine Gemeinnützigkeit zuerkannt. Somit konnte der Verein um Kassier Johannes Eha, Schriftführerin Janet Kreller, der zweiten Vorsitzenden Stefanie Hörner, dem Vorsitzenden Hans-Peter Wanasek und den Beisitzern Dr. Leo Schreiber, Ulrich Kothe und Anette Nagel ihre Arbeit aufnehmen.

Doch „bevor wir zur Tat schreiten, muss noch viel Bürokratie erledigt werden“, meint der Vorsitzende. Um den Verein nach außen möglichst gut zu präsentieren, wird derzeit an einem Logo gearbeitet. Zudem werden die Themen für die erste Mitgliederversammlung ausgearbeitet. Und das wichtigste sei für den Förderverein, wie für alle anderen Vereine auch, das finanzielle Standbein. „Wir können nur mit finanziellen Mitteln etwas bewegen“, sagt Wanasek. Aus diesem Grund wurde nun eigens ein Vereinskonto eingerichtet.

Sozial, kulturell, sportlich

Unter dem Vorsitz des Ortsvorstehers strebt der neue Verein die Förderung des bürgerschaftlichen Engagement in sozialen, kulturellen und sportlichen Bereichen an. Dies möchte die neue Dorfgemeinschaft durch ideelle und finanzielle Unterstützung erreichen.

Der Verein hat sich zum Ziel und Zweck gesetzt, „Interessen Degenfeld betreffend umzusetzen“, erklärt Wanasek. Dies könnten beispielsweise im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements Verschönerungsmaßnahmen im und um den Ort herum sein. Soziale, kulturelle, sportliche Bereiche könnten ideelle und finanzielle Unterstützung erfahren – dabei sollen alle Altersgruppen miteinbezogen werden. Und: Sämtliche Entscheidungen sollen auf demokratischer Basis beschlossen werden.

Vorstellbar wären Unterstützungen durch unentgeltliche Hilfe und Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen und Projekten. Finanzielle Mittel zur Förderung und Unterstützung der Projekte sollen durch Beiträge und Spenden, aber auch durch Veranstaltungen, die der Werbung für den gemeinnützigen Zweck dienen, generiert werden. Und die Pflege und Instandhaltung öffentlicher Flächen soll in ehrenamtlicher Tätigkeit übernommen werden.

Bei allem Engagement für ein schönes Miteinander und ein angenehmes Lebensumfeld möchten die Degenfelder die Senioren im Ort nicht vergessen: Auch für dieses Mitbürger sollen Aktionen ins Leben gerufen werden.

„Wir können nur mit finanziellen Mitteln etwas bewegen.“

Hans-Peter Wanasek, Vereinsvorsitzender

Spende: Der Fördervereinbenötigt ein Startkapital

  • Der Förderverein Dorfgemeinschaft Degenfeld benötigt für seine Arbeit ein kleines Startkapital. Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Vereinskonto tun: Volksbank Göppingen;
    IBAN DE09 6106 0500 0113 4450 08.
Mit seinen rund 500 Einwohnern ist Degenfeld der kleinste Ortsteil der Stadt Schwäbisch Gmünd. Archivfoto: HOJ

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