Der Förderverein St. Elisabeth hat in 25 Jahren viel bewirkt

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Mitgliederversammlung St. Elisabeth

Mitglieder blicken aufs 25-jährige Vereinsbestehen zurück, wählen einen neuen Vorstand und verfolgen ein „ehrgeiziges Ziel“.

Schwäbisch Gmünd. In den 25 Jahren seines Bestehens habe der Förderverein Begegnungsstätte St. Elisabeth mit Spenden eine „beachtliche Zahl an Projekten umsetzen können“, so der Vorsitzende, Clemens Beil, bei der jüngsten Mitgliederversammlung. So subventioniere der Verein seit Jahren ein regelmäßiges Mittagessen für die wohnungslosen Menschen, die das Haus St. Elisabeth aufsuchen. Auch die Zuzahlungen von Medikamenten übernehme der Förderverein, um so sicherzustellen, dass sie eingenommen werden.

„Und weil wir ja auch „Lust auf Wohnen“ machen wollen, haben wir in den letzten Jahren alle Schlafräume mit wohnlichen Möbeln ausgestattet“, berichtete Beil. Er erinnerte daran, dass 2013 der Förderverein in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus St. Elisabeth das Haus St. Martin einweihen konnte – es bietet vier Wohnplätze für ältere wohnungslose Männer und vier weitere Wohnplätze in einer Frauen-Wohngemeinschaft. 150 000 Euro an gesammelten Spenden, die Unterstützung der Aktion Mensch und des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales ermöglichten damals den Bau dieses Hauses.

Ein „sehr ehrgeiziges Ziel“

Dies habe den Förderverein ermutigt, sich aktuell ein „sehr ehrgeiziges Ziel“ zu setzen. „Wir wollen 500 000 Euro an Spenden sammeln, um das über 120 Jahre alte Haus zu sanieren und das Angebot für die wohnungslosen Menschen zu verbessern“, so der Fördervereinsvorsitzende. Bisher „haben wir für dieses Projekt bereits 250 000 Euro zusammenbekommen.“, freut sich Clemens Beil. „Doch, wir brauchen noch mal so viel.“

Barbara Walter, Fachleitung Soziale Hilfen bei der Caritas Ostwürttemberg, freute sich, dass durch die geplante Sanierung des Hauses St. Elisabeth das Angebot für die wohnungslosen Menschen deutlich verbessert werden könne. Vor allem die Trennung von Männer- und Frauenbereichen im Haus, werde es für Frauen wesentlich leichter machen, das Hilfeangebot in St. Elisabeth anzunehmen.

Schwierige Wohnungssuche

Der Anteil von Frauen und jungen Menschen wachse nach wie vor stetig. Ganz besonders schwierig sei es mittlerweile geworden, für Wohnungslose, die wieder eine Wohnung suchen, geeigneten Wohnraum zu finden. „Sie finden zur Zeit leichter einen Arbeitsplatz als eine Wohnung“, stellte sie in ihrem Bericht fest. Eine neue und besondere Herausforderung für die Mitarbeitenden im Haus seien die immer häufiger auftretenden psychischen Auffälligkeiten.

Nachdem Ende 2021 die Kassiererin Andrea Stegmaier zurückgetreten war, gab es zwei Kassenberichte. Die Kassenprüfer Brigitte Wagenblast und Hans-Peter Reuter bescheinigten sowohl ihr, als auch ihrem Nachfolger Alfred Heusel, eine korrekte Kassenführung. Bei der anschließenden Wahl des Vorstands wurden der langjährige Vorsitzende Clemens Beil, seine Stellvertreterin Birgit Schmidt und Schriftführerin Janina Boxriker in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Kassierer Alfred Heusel.

Spendenkonto des Förderverein St. Elisabeth bei der KSK Ostalb:IBAN: 74 6145 0050 0800 1745 45 - es wird darum gebeten, bei Überweisungen für die Spendenbescheinigung den Absender im Verwendungszweck anzugeben.

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