„Der Herrscher“ kommt nach Straßdorf

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Neue Skulptur vor dem Bezirksamt (von links): Andreas Futter, Wolfgang Hämmerle und Werner Nußbaum. Foto: Tom

Neue Skulptur von Andreas Futter wird vor dem Bezirksamt enthüllt.

Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Er verbreitet „Zuversicht“ und „Weitblick“, nutzt dazu die dreidimensionale Form und platziert sie an herausragenden Orten: Der Gmünder Künstler Andreas Futter präsentiert jetzt ein weiteres Werk in der Stadt. Vor dem ehemaligen Rathaus Straßdorf, dem heutigen Bezirksamt, steht jetzt der „Herrscher“ auf dem Sockel. Noch ist er verhüllt. Zur offiziellen Übergabe am kommenden Samstag, 30. Juli, um 16 Uhr erwarten Straßdorfs Ortsvorsteher Werner Nußbaum und Wolfgang Hämmerle vom Förderverein Straßdorf interessierte Gäste.

Der „Herrscher“ passt doch auf diesen Platz“, sagt Werner Nußbaum. Ihm ist es ein Anliegen, „Kunst am Bau“ ernst zu nehmen. Der Ortsvorsteher konnte die Räte dafür begeistern, für das Vorhaben greift Straßdorf auf Mittel aus dem Etat Ortsverschönerung zurück. „Und das verstehen wir wirklich als Ortsverschönerung“, sagt er weiter. Man vergesse darüber hinaus andere Vorhaben nicht, unterstützt werden auch das Bürgermobil und der Bau eines Seniorenspielplatzes bei der Gemeindehalle.

Wolfgang Hämmerle sieht in Andreas Futter und seinem Werk eine Fortsetzung der Gmünder Bildhauer-Tradition. Auf den „Wegen zur Kunst“ in Straßdorf seien viele Gmünder Künstler verewigt,  Sepp Baumhauer, Eckhart Dietz, Max Seiz, Rolf Haug und Andere. Andreas Futter könne mit seinen Werken – auf den „Wegen zur Kunst“  ist er mit der Skulptur „Weitblick“ vertreten – eine Initialzündung für das geben, was in Gmünd noch entstehen könne.

Der Ursprung der neuen Arbeit „Herrscher“ geht  auf eine Initiative der Stadt Horb zurück. Die lädt Künstler ein, für zwei Jahre eine Skulptur in der Innenstadt zu platzieren. „Weil ich keine entsprechend große Arbeit zur Verfügung hatte, ist der „Herrscher“ entstanden“, sagt er. 2019 zeigte er die Arbeit in der Stadt am Neckar. Dann die Überlegung, wo die Skulptur eine dauerhafte Bleibe finden könnte. In Straßdorf schätzt man seine Arbeiten besonders, nicht allein weil er dort im ehemaligen Schulhaus Metlangen sein Atelier betreibt. 

Ein weiteres Werk des Künstlers ist für Schwäbisch Gmünd schon angedacht. Andreas Futter soll einen „Alois“ schaffen, der vor der Johanniskirche die Tradition der Gmünder Altersgenossenfeste symbolisiert. Erste Skizzen sind schon entstanden. Hinter dem Vorschlag steckt der Dachverband der Altersgenossenvereine. Kuno Staudenmaier

Die offizielle Enthüller der Skulptur „Der Herrscher“ vor dem Bezirksamt Straßdorf findet am Samstag um 16 Uhr statt. Der Musikverein Straßdorf umrahmt der Zeremonie.

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