Frage der Woche

Der Lockdown light – sinnvoll oder nicht?

  • Weitere
    schließen

Die Gmünder Tagespost fragte Passanten in der Gmünder Innenstadt, was sie davon halten und ob sie sich dadurch eingeschränkt fühlen.

Schwäbisch Gmünd

Ab Montag, 2. November, gelten bundesweit neue Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Die Gmünder Tagespost fragte Passanten in der Gmünder Innenstadt, was sie davon halten und ob sie sich dadurch eingeschränkt fühlen.

Inge Groß (53),

Angestellte aus Leinzell:

"An sich sind die neuen Vorgaben gerechtfertigt – allerding halte ich die Regelungen für die Gastronomie für nicht angebracht. Die Restaurants haben die Regelungen sehr gut umgesetzt und viel investiert, als Konsequenz müssen sie jetzt für die nächsten Wochen schließen. Ähnlich ist es mit den Fitnessstudios."

Ruth Bauer (55),

Monteurin aus Gmünd:

"Durch die neuen Auflagen fühle ich mich stärker eingeschränkt. Ich habe das Gefühl, dass alle, die sich an die Regeln gehalten haben, bestraft werden. Außerdem finde ich es nicht in Ordnung, dass die Gastronomie geschlossen wird. Die Restaurants haben sich angepasst und werden jetzt dafür bestraft."

Barbara Wamsler (66),

Rentnerin aus Schwäbisch Gmünd:

"Meiner Meinung nach sind die neuen Regeln größtenteils gerechtfertigt. Momentan würde ich sowieso nicht in ein Restaurant gehen. Da manche aber gerne in Cafés und Restaurants gehen, finde ich, dass man die Gastronomie hätte offen lassen können. Die Maskenpflicht empfinde ich als wichtige Maßnahme."

Jürgen Stammer (66),

Lehrer a.D. aus Gmünd:

"Dadurch, dass die Infektionszahlen rapide gestiegen sind, halte ich die neuen Auflagen für angemessen. Es ist wichtig, dass die Vorgaben eingehalten werden. Natürlich fühle ich mich ein wenig eingeschränkt, aber in der aktuellen Situation muss man eben auf vieles verzichten, deshalb komme ich damit klar."

Irene Dörnenburg,

Hausfrau aus Schwäbisch Gmünd:

"Mit den neuen Auflagen fühle ich mich nicht wohl. Meiner Meinung nach sind sie etwas überzogen. Die Gaststätten und Hotels hätten geöffnet bleiben können, stattdessen wird es nun viele Insolvenzen geben. Ich selbst fühle mich auch etwas eingeschränkt, aber die Situation ist besser als im Frühjahr."

Laura Kedves

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL