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Der Schlunz im Homeoffice

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Jessika Preuschoff über genervte Haustiere im Homeoffice

Das Homeoffice ist eine Umstellung. Immer noch. Und zwar für meine Katze. Seit Jahren ist der Schlunz (ja so heißt sie) es gewohnt, ihr Königreich für mehrere Stunden für sich allein zu haben. Das Haus mit den Dosenöffnern nun rund um die Uhr teilen zu müssen, wurde zunächst gut angenommen. Zusätzliche Kuscheleinheiten und mehr Leckerchen zwischendurch waren gern gesehen. Aber mittlerweile gibt mir die Samtpfote immer deutlicher zu verstehen, dass sie genervt ist von meiner ständigen Anwesenheit. Angefangen hat es sehr subtil: Sie platzierte sich hinter den Bildschirm und starrte mich stundenlang an. Es ging weiter mit dem "Mäuse fangen": Dabei setzte sie sich demonstrativ auf die Computermaus. Nachdem ich jedoch weiterhin dauernd daheim bin, werden die Zeichen deutlicher. Wenn Schlunz merkt, dass ich in einer Zoom-Konferenz bin, springt sie auf den Schreibtisch und streckt mit erhobenem Schwanz ihr Hinterteil in die Kamera. Was sie damit sagen will, können Sie gern selbst interpretieren.

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