Der „Stern“ in Metlangen ist wieder eine Adresse

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Der „Stern“ in Metlangen ist demnächst wieder geöffnet. Christian Mack und seine Frau Chantalle übernehmen.

In Metlangen startet am 4. Juli Christian Mack aus Straßdorf. Viele Jahre Erfahrung im Gepäck.

Gmünd-Metlangen. Der „Stern“ in Metlangen ist ein Gasthaus mit besonderer Note. Spätestens mit dem bisherigen Pächter, dem Gmünder Musiker, Komponisten und Gastronom Mick Baumeister, hat das Lokal überörtlichen Ruf erlangt. Aber: Mick Baumeister lebt derzeit mit seiner Partnerin in Bali, wo er schon im vergangenen Corona-Jahr Kontakte geknüpft hat. Der „Stern“ in Metlangen bleibt aber nicht lange leer. Dort geht für den langjährigen Küchenchef der „Krone“ in Straßdorf ein Traum in Erfüllung. „Ich war gerne in der ‚Krone‘“, sagt er und betont das gute Miteinander. Deshalb schafft er auch einen nahtlosen Übergang, wird noch bis Ende Juni dort kochen. „Aber es war schon immer ein Herzenswunsch von mir und meiner Frau Chantalle, ein kleines schwäbisches Lokal zu führen.“ Auf den „Stern“ habe er ein Auge gehabt.

„Nun werden wir am Sonntag, 4. Juli, dort öffnen.“ Er schätzt das Haus und auch den schönen Biergarten unter Bäumen. Und vielleicht wird es auch wieder einen musikalischen Abend mit Mick Baumeister geben, wenn er einen Abstecher in seine Heimat macht. Der bisherige Pächter schließt das nicht aus - Micks Piano steht jedenfalls noch dort. „Ich begrüße es sehr, dass der Stern so einen guten Nachfolger bekommt“, sagt Mick Baumeister. Christian Mack bringe die besten Voraussetzungen mit, den Stern erfolgreich weiterzuführen. „Ich hoffe, dass das Thema Kultur neben sicherlich sehr gutem Essen nicht vergessen wird.“ In Bali ist Mick Baumeister, „weil ich mich in Sachen Gamelan-Musik weiterbilden möchte“.

Auch ein Vesper muss sein

Christian Mack legt nun Wert auf eine gute bodenständige schwäbische Küche. „Wir pflegen einen ländlichen Schwerpunkt mit Produkten aus der Region, auch mit Wild dieser Umgebung. Er selbst und seine Frau sind Jäger. Was ihm wichtig ist: Auch Wurstwaren werden selbst hergestellt, unter anderem in Kooperation mit der Metzgerei Scherrenbacher. Auf der Speisekarte werden sich schwäbische Klassiker finden. „Und ich möchte das Vesper wieder aufleben lassen.“ Die Wurst- und Rauchfleisch-Platte wird es ebenso geben wie Tellersulz und verschiedene Wurstsalate. Wichtig ist ihm, dass der „Stern“ ein Lokal für alle ist: Auch vegetarische und vegane Gerichte sind vorgesehen.

Zunächst geplant sind vier Öffnungstage, Mittwoch und Donnerstag immer mittags und abends, am Freitag und Sonntag von 11 Uhr bis zum späteren Abend. Den Samstag will sich die Familie, zu der auch drei Kinder zählen, frei halten. Die Raumaufteilung wird beibehalten, aber Christian Mack möchte dem Lokal schon eine persönliche Note geben.

In der „Krone“ Straßdorf soll sich wenig ändern. Der dann alleinige Geschäftsführer Gregor Kaißer schätzt das „tolle Team, das weiter bleiben wird“. Auch die Auszubildenden würden übernommen und der bisherige stellvertretende Küchenchef Christian Röhrich wird im Juli Küchenchef. Gregor Kaißer wird nun häufiger ein Auge auf die Küche werfen, er ist auch für Service und Hotel im Einsatz. Und er freut sich, „dass wir nach Corona wieder auf Tellern servieren können“. Auch er spricht von einem gelungenen Übergang, den Christian Mack noch die kommenden Wochen begleite.

Kuno Staudenmaier

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