„Die Ampel benachteiligt die Kleinen“

Die CDU-Abgeordnete Inge Gräßle will die Sprach-Kitas „retten“ und die Förderung fortsetzen.

Schwäbisch Gmünd. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Inge Gräßle sieht das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ durch die Ampel gefährdet, teilt sie in einer Pressemitteilung mit. Ihre Bundestagsfraktion habe beantragt, die Sprach-Kitas zu retten und das Förderprogramm weiterzuführen. „Die Ampel hält nicht Wort und benachteiligt Kita-Kinder: Während sie im Koalitionsvertrag noch vollmundig die Weiterentwicklung der Sprach-Kita-Förderung angekündigt hat, wird die Bundesfamilienministerin nur acht Monate später zur Erfüllungsgehilfin des Bundesfinanzministers. Das ist eindeutig an der falschen Stelle gespart.“ Der Wegfall der Förderung würde laut Gräßle „ein riesiges Loch“ in die angespannte Betreuungssituation reißen. „Hier in meinem Wahlkreis stünden neun Kitas ohne Sprachförderung da, das sind neun zu viele.“

Die Unionsfraktion fordere, das Bundesprogramm zur Förderung der Sprach-Kitas fortzusetzen. Außerdem sollen Gelder des Gute-Kita-Gesetzes in den kommenden zwei Jahren ausschließlich für Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität in der Kinderbetreuung verwendet werden dürfen. Die Ampel argumentiere, dass die sprachliche Förderung im neuen „Gute-Kita-Gesetz II“ enthalten sei. Doch das sei „eine Täuschung“. Denn sie habe nicht das Fördervolumen erhöht. Das Budget des neuen „Gute-Kita-Gesetz II“ entspreche dem alten, es würde aber an Förderprogrammen gespart.

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