Geistlicher Impuls

Die Herberge ist das Wesentliche

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Die Sehnsucht nach Herberge schält sich Advent 2020 deutlicher als sonst heraus. Sehnsucht, geborgen zu sein in schwerer Zeit. Advent führt am Ende zu einem Stall.

Die Sehnsucht nach Herberge schält sich Advent 2020 deutlicher als sonst heraus. Sehnsucht, geborgen zu sein in schwerer Zeit. Advent führt am Ende zu einem Stall. In den kann man einkehren. Da liegt ein Kind in einer Krippe. Lieder besingen es als "Heiland," der heilt, stärkt, birgt und widerständig macht. Man sagt, er lebt, er sei der "Ich bin da." Der Stall ist wegen des Kindes Herberge. Manchmal fehlen uns Worte. Ein Gebet von Hanna Strack findet welche: "Gott, segne uns alle, die wir uns nach der Herberge sehnen. Begleite uns auf unserer lebenslangen Suche. In Dir finden wir Heimat! Gott, heiße uns willkommen, wenn wir eintreten in Deine Herberge. Du nährst uns mit Deinem Wort! Gott, öffne unsere Herzen, dass wir unsere eigenen Türen öffnen. Wir wollen anderen eine Herberge sein. So segne uns, Gott, im Sehnen nach der Heimat und im Schenken von Herbergen. Denn dort sind Nahrung und Wärme und Licht!" Für Ihren Adventsweg wünsche ich Ihnen Licht und Segen. "Stimmung" ist nicht extra nötig. Die Herberge ist das Wesentliche. Man sagt, wer sie betritt, wird gefunden und wird selber eine! Dekanin Ursula Richter

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