Die Kräuter im Weltgarten

+
Kräuterernte im Gmünder Weltgarten

Workshop drehte sich um Kräuterbüschel, Räucherkräuterbinden und mehr.

Schwäbisch Gmünd. Bei der andauernden Trockenheit müssen die Weltgärtnerinnen und -gärtner schon seit Wochen sich gut überlegen, was gegossen wird und was nicht. Denn die Wasserreserven sind fast aufgebraucht. In den Einzelbeeten trotzen Tomaten, Zucchini und Co. die dürren Tage – noch. Im Gemeinschaftsbeet oder in den Ecken und an den Rändern, wohin man mit dem Rasenmäher nicht kommt, gedeihen dagegen manche Kräuter gut weiter.

Passend zum „Maria Himmelsfahrt“-Wochenende stand das Thema Heilkraut im Mittelpunkt des Workshops und Erlebnis-Abends zum Kräuterbüschel oder Räucherkräuterbinden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden angeregt, auf die Pflanzen zu hören. Es gab auch Raum um eigene Erfahrungen mit Kräutern zu tauschen.

Ein Heilkraut unter vielen: Der Gewöhnliche Beifuß, eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia, wird heute oft für Unkraut gehalten, ist jedoch vielseitig einsetzbar als Arzneipflanze oder als Wurz. Schon bei den Alten Ägyptern waren die heilenden Kräfte der Pflanze bekannt, die in der Behandlung verschiedenster Frauenleiden eingesetzt wurde. Wegen seiner antibakteriellen, antimykotischen und krampflösenden Eigenschaften wird der Beifuß heute noch in der phytopharmakologischen Medizin oder als Teeaufguss verwendet. In der Küche wird er zum Würzen deftiger Gerichte benutzt. Denn die enthaltenen Bitterstoffe unterstützen die Verdauung.

Kräuterernte im Gmünder Weltgarten

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare