Der Geistliche Impuls

Die Osterglocke – neues Leben

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Das ganze Jahr über scheint sie tot. Die Zwiebel verdorrt und trocken. Die Zwiebel fristet ein trauriges Dasein, gerät vielleicht auch über das Jahr in Vergessenheit.

Das ganze Jahr über scheint sie tot. Die Zwiebel verdorrt und trocken. Die Zwiebel fristet ein trauriges Dasein, gerät vielleicht auch über das Jahr in Vergessenheit. Gras wächst über die Sache, oder andere Pflanzen überdecken sie. Aber dann!

Im Frühjahr erwacht die Osterglocke zu neuem Leben. In markantem Gelb leuchtet es in den Gärten. Das Ende des Winters wird eingeläutet, der Frühling kommt. Ein Neuanfang. Aus der totgeglaubten, vergessenen Zwiebel erwacht neues Leben. Und diese Botschaft leuchtet, wie die Sonne, wie die Engel am leeren Grab am Ostermorgen. Zurecht tragen diese Blumen den Namen "Osterglocken". Sie passen zu Ostern, zum Fest des Neubeginns: Jesus hat den Tod überwunden – er lebt.

Die Osterbotschaft trifft uns vielleicht in diesen Zeiten mehr als sonst: Vieles scheint in der Gesellschaft tot. Vereine, Innenstädte, Gastronomie und Gemeinden. Ostern und die Osterglocke zeigt uns: Was scheinbar tot ist, erwacht zum neuen Leben. Welche Hoffnung in diesen Zeiten. Pfarrer Lukas Golder

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