Der theologische Blickwinkel

Die Reise nach innen

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"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen", weiß der Volksmund. Obwohl die Corona-Pandemie unseren Aktionsradius stark eingegrenzt hat.

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen", weiß der Volksmund. Obwohl die Corona-Pandemie unseren Aktionsradius stark eingegrenzt hat. Wir lernen neu, dass es auch in unserer näheren Umgebung lohnende Reiseziele gibt. "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah", auch dies ist ein geläufiges Sprichwort. Mich hat es dieses Jahr in die Abtei Münsterschwarzach in Mainfranken gezogen, keine drei Autostunden entfernt. Und doch ist es das Eintreten in eine andere Welt! Ganz schnell finde ich zur Ruhe, zur Entschleunigung, das tut richtig gut! In der Abtei Münsterschwarzach lebt und arbeitet P. Anselm Grün. Ich begegne ihm in diesen Tagen, aber ohne ein Wort mit ihm zu wechseln. Eine Weisheit von ihm möchte ich gerne weitergeben: "Die Zeit, die wir haben, ist die uns von Gott geschenkte Zeit. Und es ist nicht so wichtig, was wir genau tun. Entscheidend ist, dass wir in jedem Augenblick vor Gott sind." Wir müssen nicht weit reisen, um intensive Erfahrungen zu machen. Letztlich ist die Reise nach innen entscheidend. Einen schöneren Urlaub kann ich mir gar nicht vorstellen!Dekan Robert Kloker

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