Doch noch Gespräche in Sachen TSB

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Der TSB-Sportpark. Archivfoto: Tom
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Auf Martin Bläses Initiative gibt es erneute Verhandlungen um Honorare und Sportplatz-Zusage.

Schwäbisch Gmünd. Nun soll es doch noch den Versuch geben, den Konflikt zwischen dem TSB Schwäbisch Gmünd, der Stadtverwaltung, dem Architekten Christof Preiß und dem Rechtsanwalt Werner Deininger auf Gesprächsebene beizulegen und so einer gerichtlichen Entscheidung zuvorzukommen. Darüber informierte der CDU-Stadtrat Martin Bläse am Donnerstag. Er habe sich in den vergangenen Tagen in stundenlangen Gesprächen bemüht, nochmals Bewegung in die festgefahrene Situation zu bringen. Er sei überzeugt, dass es im Interesse aller Beteiligten wäre, wenn es zu einer Gesprächslösung kommt.

Es geht um den Plan des Vereins, sein Areal an der Buchstraße zu verkaufen und mit dem Erlös ein Sportzentrum im Laichle zu bauen. In dieses Verfahren waren Christof Preiß als Architekt und Werner Deininger als Jurist eingeschaltet. Deren Honorarforderungen seien jedoch weit überhöht gewesen, monierte der Vereinsvorstand anschließend. Ebenso kritisierte er die Stadt, die zugesagt hatte, das Sportzentrum um einen Fußballplatz zu ergänzen, diese Zusage dann jedoch wegen der sich verschärfenden städtischen Kassenlage zurückgenommen hatte. Schließlich hatte Werner Deininger den Verein auf Zahlung seines Honorars verklagt, der TSB wiederum will vor Gericht gegen die Forderung des Architekten Preiß vorgehen.

Notfalls verschieben

Nun soll, möglichst noch vor dem ersten Gerichtstermin am 4. Oktober, ein Gespräch zwischen allen Beteiligten samt ihren Rechtsvertretern stattfinden. Notfalls solle der Gerichtstermin verschoben werden, wenn es die Aussicht auf eine Verhandlungslösung gibt, sagte Martin Bläse. Grundlage des Gesprächs - nicht unbedingt aber auch Ergebnis, betont Bläse - soll ein Vorschlag sein, den die Stadtverwaltung im Gespräch mit Christof Preiß und Werner Deininger erarbeitet und dem TSB vorgelegt hatte. Eine eventuelle Einigungslösung könne der Vorstand des Turn- und Sportbunds dann am 13. Oktober bei der Hauptversammlung seinen Mitgliedern zur Abstimmung vorlegen.

Ihm liege sehr viel daran, dass ein so großer Gmünder Sportverein eine zeitlich nahe liegende Perspektive für seine Planungen bekommt, so Martin Bläse. Denn er sei überzeugt: „Wenn das vor Gericht geht, gibt es nur Verlierer.“ ⋌Wolfgang Fischer

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