Ein alter Brauch bringt 1400 Euro

Seit 22 Jahren gibt es Kräuterbüschel im Münster. Welchen Organisationen diesmal geholfen werden kann.

Schwäbisch Gmünd. Auch dieses Jahr kam ein Team zusammen, um zum Fest Mariä Himmelfahrt „Kräuterbüschel“ zu binden. Das tun die Beteiligten nun schon seit 22 Jahren, wie sie mitteilen. Das Suchen und Sammeln der entsprechenden Blumen und Kräuter sei in diesem Jahr durch die anhaltende Trockenheit erschwert gewesen, so waren Königskerzen und Schafgarbe kaum zu finden, Johanniskraut und Dost im überblühten Zustand. Trotzdem konnten dank zahlreicher Kräuter- und Blumenspenden 240 Büschel gefertigt werden. Sie wurden bei den Gottesdiensten im Münster durch Dekan Kloker und in St. Anna durch Pfarrer Nagel gesegnet und gegen eine Spende für die zahlreichen Aufgaben in der Mission an die Gläubigen ausgegeben. Die Beteiligten freuten sich, wie sie erklären, über die großzügigen Spenden in Höhe von 1400 Euro. Die Missionsprojekte in Tansania für die Krankenstation von Bruder Dr. Jesaja Sienz (Benediktiner), das Bildungsprojekt INES in Kenia, gegründet von Pater Florian von Bayern, sowie das Buschkrankenhaus in Ntaba Maria/Südafrika von Pallotiner-Bruder Alfons Gross werden damit unterstützt. Außerdem äußerten viele Gläubige, so die Beteiligten, ebenfalls ihre Freude über das Weiterführen dieses Brauchtums.

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