Ein Drittel der Besucher kommt umsonst ins Freibad

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Mehr Kinder und Jugendliche, weil sie freien Eintritt haben - weniger Besucher insgesamt, weil viele im Urlaub sind: entspannte Badetage auch im Bettringer Freibad. Foto: Tom

Kostenloser Eintritt in Gmünd für Kinder und Jugendliche - eine Überfüllung droht dennoch keine.

Schwäbisch Gmünd. Mit dem Start der Sommerferien ist der Eintritt umsonst – sofern man unter 18 ist, das gilt auch für junge Leute, die nicht aus Gmünd sind. Die Schülerinnen und Schüler haben offenbar ein paar Tage Anlaufphase gebraucht. „Die Nachfrage nach den Freikarten hat in den letzten Tagen zugenommen“, sagt Thomas Vetter, der Betriebsleiter der Gmünder Bäder. Eine genaue Statistik der zahlenden und nicht zahlenden Badegäste gebe es keine, sagt Vetter. „Aber der Anteil der Freikarten liegt etwa bei 30 bis 35 Prozent – in Gmünd etwas mehr als in Bettringen.“ Vor Überfüllung muss sich derzeit keiner fürchten. „Zuletzt hatten wir 1800 Gäste in Gmünd an einem Tag, und es passen dreimal so viele Leute rein.“ Auch in Bettringen werden die Spitzenwerte längst nicht erreicht, sagt Vetter. Das angesichts von Wetter, Ferienzeit und Freikarten geradezu moderate Besucheraufkommen liege auch an der Ferienzeit. „Da sind eben viele weg im Urlaub; im Juni würde die Situation vielleicht ganz anders aussehen.“

Probleme oder Stress wegen der Freitickets habe es bisher nicht gegeben, sagt Vetter. Einfach einen Ausweis oder Schülerweis vorlegen, das genügt für die Kinder und Jugendlichen. Bei Zehn- oder Zwölfjährigen ist die Sache eh klar, bei 16- und 17-Jährigen schauen die Freibadbediensteten genauer hin. Es läuft stressfrei, freut sich Vetter. „Bis jetzt ist noch keiner ohne Ausweis gekommen – schließlich bekommt man für die kleine Mühe ja einen Eintritt umsonst.“

Es ist der zweite Sommer, in dem die Freibäder in Gmünd für Schülerinnen und Schüler umsonst sind, diesmal aber doppelt so lang wie 2021: Damals galt die Regel für die ersten drei Augustwochen, in diesem Sommer bis zum 11. September, dem letzten Sonntag ehe die Schule wieder beginnt.

Die Freikarten-Aktion für die Jugend haben eine Reihe von Sponsoren finanziert, 25 000 Euro sind insgesamt zusammengekommen. Sponsoren sind die Bäderbetriebe, die Spedition Brucker, Müller und Müller, Firma Eichele, Dincel Projektbau, Firma Wolf, Kochertaler-Metall-Gestaltung, das Autohaus Widmann, Günther Nubert und Dr. med. Claus Görner. ⋌mü

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