Ein Fahrzeug voller Güter für Armenien

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Dieser MTW der Gmünder Feuerwehr war voll bepackt mit Gütern für Armenien. Die Pfarrer Scheide (3.v.r.) und Wenger (3.v.l.) segneten ihn, bevor er startete. Inzwischen ist er in Armenien.
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Gmünder Feuerwehrauto mit Gmünder Spenden angekommen.

Schwäbisch Gmünd. Bis unters Dach war er bepackt: Ein Mannschaftstransportwagen der Gmünder Feuerwehr mit Gütern von Gmündern für bedürftige Menschen ist im „Haus der Hoffnung“ in Armeniens Hauptstadt Jerevan angekommen. In dem Fahrzeug sind Kleider, Spielsachen, medizinische Hilfsgeräte, Rollatoren, Geschirr, Kopfkissen, Bettdecken, Decken, eine Bügelmaschine, ein großer Kühlschrank, gestiftet von der Firma Eichele, Körperpflegemittel, Blumenkübel, 200 Tafeln Schokolade, 100 Packungen Waschpulver und Setzlinge aus der Eschacher Baumschule Widmann. In großen Teilen haben Bürger diese Sachen in den vergangenen Monaten bei Pfarrer Karl-Heinz Scheide für die Armenienhilfe abgegeben. Lang wusste der Pfarrer nicht, wie er die Güter nach Armenien bringen sollte. Bis die Gmünder Feuerwehr ihm und Pfarrer Alfons Wenger im vergangenen August einen Mannschaftstransportwagen überließ. Scheide nutzte die Gelegenheit. Dennoch musste das Fahrzeug der Corona-Pandemie wegen über Monate auf Gmünds Bauhof stehen. Bis die Spedition Häberle sich bereit erklärte, den Transport für die Armenienhilfe durchzuführen. Durch Bulgarien übers Schwarze Meer durch Georgien und den Kaukasus nach Armenien. Das Fahrzeug und die Güter sind nun in Jerevan angekommen, müssen allerdings noch durch den Zoll. Ist diese Hürde genommen, werden die Güter unter den Bedürftigen verteilt, und die Verantwortlichen im „Haus der Hoffnung“ werden davon berichten. Michael Länge

Spenden für die „Küche der Barmherzigkeit“ können auf dieses Konto der Kreissparkasse Ostalb eingezahlt werden: BIC OASPDE6A

IBAN DE68614500500440752987

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