Ein Gmünder Trio bei Olympia

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Nur 13 Hundertstel fehlten Henning Mühlleitner zu einer olympischen Medaille bei den Spielen in Tokio.

Seit Sommer hat der TV Wetzgau einen Olympiasieger in seinen Reihen. Henning Mühlleitner verfehlt eine Medaille.

Tokio. Im Frühjahr noch ist er für den TV Wetzgau in der Bundesliga an die Geräte gegangen. Bei den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli – 8. August) stand er ganz oben auf dem Treppchen. „Der TV Wetzgau hat einen Olympiasieger“ titelte die Gmünder Tagespost. Artur Dalaloyan hatte mit dem russischen Team das Mannschaftsfinale im Kunstturnen gewonnen. Nur drei Monate nach seinem Achillessehnenriss jubelte der 25-Jährige in Tokio.

Und Artur Dalaloyan war nicht der Einzige aus der Wetzgauer Bundesligariege, der bei diesen Olympischen Spielen am Start war. Andreas Toba – seit Jahren das Aushängeschild beim TVW – erreichte mit dem deutschen Team im Finale Rang acht . Fünf Jahre zuvor war Andreas Toba als Held von Rio vom Zuckerhut zurückgekehrt und wurde anschließend mit dem deutschen Fernsehpreis Bambi ausgezeichnet. Tokio 2021 waren Andreas Tobas dritte Olympische Spiele.

Für die Sensationsmeldung aus Gmünder Sicht sorgte der Schwimmer Henning Mühlleitner. Nur knapp schrammte der SVG-Schwimmer, der inzwischen für die Sport-Union Neckarsulm ins Wasser geht, an einer Medaille vorbei. Gleich im ersten Schwimmwettkampf der Spiele von Tokio hatte der 24-Jährige über 400 Meter Freistil mit 3:43,67 Minuten eine neue persönliche Bestzeit markiert und stand als Vorlaufschnellster im Finale. Nur 13 Hundertstel fehlten ihm am Ende zu einer Medaille. Über seinen vierten Platz freute er sich dennoch riesig. Henning Mühlleitner: „Ich bin mega happy mit dem Rennen und mit dem, was ich hier erlebt habe.“

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