Ein neuer Ort der Begegnung auf historischem Platz

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Der Gewölbekeller unter dem ehemaligen Wohnhaus auf dem Georgishof. Den schätzen (von links) Manfred Stury, Frank Stühle und Stefan Apel vom Verein Staufersaga ganz besonders.

Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv. Vielleicht noch in diesem Jahr ein Einweihungsfest.

Baumpflege am Georgishof

Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
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Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
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Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
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Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
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Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
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Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
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Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
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Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom
Der Verein Staufersaga am Georgishof kümmert sich um die Bäume.
Verein Staufersaga ist auch in Corona-Zeiten auf dem Georgishof aktiv.  © tom

Schwäbisch Gmünd

Ein bisschen Träumen muss sein, wenn Corona die Wirklichkeit verändert. Platz zum Träumen hat der Verein Staufersaga seit 2019 auf dem Georgishof. Die Rüstmeisterei ist dort schon eingezogen, weitere Abteilungen sollen folgen. Das ehemalige Domizil des 2019 verstorbenen Künstlers Eckhart Dietz, Eigentum der Hospitalstiftung, braucht eine Generalüberholung. „Wir haben hier eigentlich zwei Rohbauten“, sagt Frank Stühle, einer der Ehrenamtlichen. Mit Gleichgesinnten ist er immer wieder zur Stelle, um die Anlage auf Vordermann zu bringen. Er schwärmt von gemütlichen Räumen, von einem Festplatz, einem ausgebauten Gewölbekeller, von einem Burgladen, der stundenweise öffnen könnte. „Vieles ist Zukunftsmusik, aber wir denken darüber nach“, sagt Frank Stühle und Manfred Stury ist sich sicher: „Da geht uns die Arbeit nie aus.“

Zunächst haben die Ehrenamtlichen das ehemalige Schützenhaus im Auge. Viele Helfer, unter ihnen auch Stefan Apel und Klaus Schoch, gehen die Sache gründlich an. Um das Gebäude zu sichern, musste eine am Berg stehende Eiche weichen, die ihre Äste schon auf dem Dach abgelegt hatte. Jetzt kommt wieder Licht ans Haus, in dem die Rüstmeisterei nach dem Umzug von Straßdorf viele ihrer Utensilien unterbringen konnte. Im Erdgeschoss entstehen neue sanitäre Anlagen, dazu Abstellräume. Das Obergeschoss ist der Stolz der Staufersaga-Aktiven. „Dort richten wir einen schönen Aufenthaltsraum ein, die Küche daneben steht schon“, so Frank Stühle. Noch stehen einige Gewerke aus, vom Putz bis zum Fußboden. Vor dem Gebäude wäre vielleicht Platz für einen Burgladen. „Wir könnten dort zum Beispiel Most verkaufen, wie wir ihn vergangenes Jahr aus 1,2 Tonnen Obst gepresst haben“, so Stefan Apel. Auch Produkte der Schmiede oder der Gewandmeisterei wären ein Angebot.

Schon angelegt ist ein ebener Festplatz hinter dem alten Schützenhaus. Dort möchte Frank Stühle auch das Einweihungsfest feiern, das ohne Corona längst gewesen wäre. „Vielleicht schaffen wir es am Wochenende vor den Sommerferien, oder auch später“, meint er. Der Blick geht hinüber zum ehemaligen Wohnhaus. Der Sockel aus Sandsteinquadern, wie sie oft für öffentliche Gebäude in Gmünd verwendet wurden. Dahinter verbergen sich drei Gewölbekeller, die die Aktiven am liebsten gleich sanieren möchten. Viel Platz gibt es in den Räumen darüber.

Unter anderem findet sich dort schon die „Lichterstube“. Das war in früheren Jahrhunderten ein geheizter Raum mit spärlichem Licht, in dem Handarbeiten möglich waren. Heute ist es auch ein Ort der Kommunikation. Mit der Zeit sollen am Georgishof möglichst alle Abteilungen des Vereins Staufersaga zusammengeführt werden. Noch fernes Ziel sei es, so Frank Stühle, auf dem ganzen Gelände einen Ort der Begegnung zu schaffen, für Besucher aus der Stadt und dem Umkreis. Auch Veranstaltungen könnten von Zeit zu Zeit organisiert werden. Das auch, um die Vereinskassen aufzubessern und den Georgishof weiter verschönern zu können. Ein kleines Angebot gibt es schon: Die Bogenschützen des Vereins haben einen Parcours aufgebaut, den sie bis jetzt aber nur selber nutzen.

Eine Bildergalerie zum Georgishof finden Sie unter www.tagespost.de.

Da geht uns die Arbeit nie aus.“

Manfred Stury,, Verein Staufersaga

Eine Anlage mit großer Geschichte

Der Georgishof war ursprünglich der Wirtschaftshof der Burg Rinderbach, deren Lage nahe beim Georgishof vermutet wurde. Besitzer dieser Burg waren die Herren von Rinderbach, die seit dem 13. Jahrhundert zahlreiche Schultheißen, Bürgermeister und Richter stellten und an mehr als 40 Orten im Umland begütert waren. Die Familie erlebte im 15. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Abstieg, so dass ihr Besitz veräußert wurde. Mit dem Verkauf des Familienbesitzes gelangte die Reichsstadt Gmünd in den Besitz von Burg und Georgishof. Schließlich verkaufte die Stadt die Anlage 1632 mit allen Rechten an das Hospital zum Heiligen Geist. Hierbei war mit 2000 Gulden ein sehr hoher Kaufpreis zu zahlen. Die wohl zur Burg gehörige Margaretenkapelle, die vor 1345 errichtet worden war, wurde 1812 abgerissen. kust

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