Ein neuer Park mit vielen Fontänen

+
Kleiner, aber viel mehr: Nicht nur eine, wie hier bei der Gartenschauan der Rems, sondern 27 Wasserfontänen soll es bald im neuen Park auf dem Hardt geben.
  • schließen

Startschuss für die Bauplanung der neuen Parkanlage auf dem Hardt: Für 4,7 Millionen Euro soll bis 2025 ein Park mit einem Brunnen aus 27 Fontänen und viel Grün entstehen.

Schwäbisch Gmünd. Rund 4,7 Millionen Euro für eine Parkanlage, die nach den Projekten der beiden Landesgartenschauen das größte Stadtentwicklungsprojekt in Gmünd werden soll: Für den „Park am Sonnenhügel“ auf dem Hardt, der bis 2025 entstehen soll, dürfte der Bauausschuss des Gmünder Gemeinderats am Mittwoch den Baubeschluss fassen.

Der neue Park soll quer zur Hauptstraße, der Oberbettringer Straße, gebaut werden – aufgeteilt in zwei Schritte. Der erste Bauabschnitt nördlich der Oberbettringer Straße soll von Mai bis November 2023 gemacht werden, der zweite hin zum Landratsamt von Mai 2024 bis zur Fertigstellung im Sommer 2025.

Zum Park gehören zwei Elemente, die es bisher so nicht gibt in Gmünd:

Der neue Europabrunnen: Reisende kennen diese Art von Brunnen aus manchen Städten: Aus einem Platz schießen viele kleine Fontänen – an heißen Tagen sind sie Spiel- und Badeplatz für Kinder. Das soll der neue Europabrunnen auch sein: geplant als großes Fontänenfeld mit 27 einzelnen Fontänen, so viele wie die EU Mitgliedsstaaten hat.

Das Prinzip Schwammstadt: Nicht nur der Brunnen soll dem Kleinklima auf dem Platz zugute kommen, sondern auch die vielen grünen Elemente. Rund 30 Bäume sind in dem parkähnlich gestalteten Platz geplant. Zusammen mit so genannten Verdunstungsbeeten sollen die Bereiche um die Bäume aus Dachregenwasserzisternen gespeist werden, Baumrigolen und -gruben im Untergrund dienen als „Schwammkörper“. In der Summe soll sich im gesamten Park dadurch ein Speichervolumen von mehr als 1100 Kubikmeter Wasser ergeben – mehr als 1,1 Millionen Liter.

Durch diese Elemente und viel Grün soll der Platz ein „klimaaktives Zentrum“ werden, so versprechen die Planer - ein Platz also, der zumindest in seinem Bereich die Auswirkungen der zunehmenden Klimaerwärmung abmildert.

Der Eigenanteil der Stadt Gmünd bei der Finanzierung liegt bei etwa 1,7 Millionen Euro, der zwischen 2022 und 2025 bereitgestellt werden muss. Die Gesamtkosten liegen bei rund 4,7 Millionen Euro, etwa 3 Millionen Euro sind Fördergelder.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare