Die Stadt, die menschen und der Aufbruch

Ein Osterspaziergang durch Gmünd

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Auferstehung heißt auch Aufbruch. Dies ist das Motto, wenn wir Sie an diesem Samstag auf einen Osterspaziergang mitnehmen, einen gedanklichen durch Gmünd. Wir beginnen in den Schmiedgassen. Und sind, Sie mögen's einmal verzeihen, gar nicht österlich. Denn die Autos in der Fußgängerzone oder die Badetücher unterm Weihnachtsbaum sind kein Aufbruch. Sondern eine Provinzposse.


Wir spazieren zum Marktplatz, schnappen uns einen dieser geilen Roller und düsen hinaus in die Weststadt. Wo Aufbruch sichtbar wird. Mit 270 Wohnungen entsteht ein neuer Stadtteil. Wie auf dem Hardt. Wohin uns der E-Scooter bringt. Wenn er's den Buckel hinaufschafft.
Wir fahren wieder runter. Halten am DRK-Zelt auf dem Marktplatz. Rufen dessen Mitarbeitern ein Dankeschön zu. Dafür, dass sie über Wochen mit Stäbchen in unseren Nasen gebohrt haben, um uns, hoffentlich, Negativ-Nachrichten zu übermitteln.
Wir laufen zum Remspark. Dort war vor Tagen ein Aufbruch geplant. Mit einer Fotosession der bislang gut 500 bei den Staufertagen Mitwirkenden. Der Schnee hat's verhindert. Dennoch: Die Staufertage sind Aufbruch schlechthin im Gmünder Sommer.
Wir gehen hinüber ins Münster. Die Zeitung vom Samstagmorgen noch im Kopf. Mit den ersten gemeinsamen und im Geiste der Ökumene verfassten Osterworten der beiden Dekane. Aufbruch fortgesetzt.
Wir betreten die Kirche, die Gmünd zu dem macht, was Gmünd ist. Und suchen die Osterkerze, die das Grauen des Ukraine-Krieges spiegelt. Verrat, Leiden, Leben. Diese Kerze, in der die ganze Kraft der österlichen Botschaft steckt. Ob man sie nun teilt. Oder sich an ihr reibt. Michael Länge

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