Geistlicher Impuls

Ein Stern auf dunklen Wegen

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Wir harren, Christ, in dunkler Zeit, gib deinen Stern uns zum Geleit auf winterlichem Feld. Du kamest sonst doch Jahr um Jahr, nimm heut auch unsre Armut wahr in der verworrnen Welt.

Wir harren, Christ, in dunkler Zeit, gib deinen Stern uns zum Geleit auf winterlichem Feld. Du kamest sonst doch Jahr um Jahr, nimm heut auch unsre Armut wahr in der verworrnen Welt. Es geht uns nicht um bunten Traum von Kinderlust und Lichterbaum; wir bitten: Blick uns an und lass uns schaun dein Angesicht, drin jedermann, was ihm gebricht, gar leicht verschmerzen kann.

Dieses Gedicht von Rudolf Alexander Schröder ist ein Gebet an den, dessen Geburtstag "alle Jahre wieder" kommt. Auch im Lockdown 2020 will er uns seinen Stern mitgeben auf dunkle Wege. Aber: Können wir das, was uns gebricht, also was uns fehlt, tatsächlich im Anschauen von Jesus Christus verschmerzen? Es mag gehen, wenn wir in ihm den Retter erkennen, der uns zukünftig alles Schöne wiederbringen will. Gott gebe uns dieses Verschmerzen, damit die Festfreude größer wird als der Schmerz. Dr. Harry Jungbauer, Schuldekan

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