Geistlicher Impuls

Ein Stück Ewigkeit am Morgen

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Immer wieder erzählen mir Leute, dass sie im Evangelischen Gesangbuch irgendeinen guten Satz entdeckt hätten. Tatsächlich sind da tolle Anstöße zu finden.

Immer wieder erzählen mir Leute, dass sie im Evangelischen Gesangbuch irgendeinen guten Satz entdeckt hätten. Tatsächlich sind da tolle Anstöße zu finden. Beim Stöbern darin blieb ich kürzlich an einem Text von Jörg Zink hängen: "Nimm den Anfang des Tages wahr, er ist die Stelle, an dem du die Ewigkeit berührst. Es wäre uns in vielen Nöten und Krankheiten des Leibes und der Seele geholfen, wenn es uns gelänge, die erste Morgenröte von Eile, von Lärm und Ärger freizuhalten. Der Lauf des Tages hängt im Allgemeinen nicht von unseren persönlichen Vorstellungen ab. Er wird uns aufgezwungen. Aber der Anfang sollte uns gehören." Das stimmt! Es hilft, wenn ich nicht einfach reinstolpere in den Tag. Wenn ich beim Aufwachen mit mir selbst in Kontakt trete, bevor ich mit meinem Handy und mit anderen kontaktiere. Es wirkt sich aus, wenn mein Herz das Gespräch mit Gott sucht. Wenn ich den Tag und die Dinge, die mich gefangen nehmen möchten, ihm anvertraue. Menschen und Herausforderungen, denen ich heute begegne, ihm anbefehle. Und mich selber auch. Ein Stück Ewigkeit am Morgen einatmen und in den Alltag mitnehmen. Das ist wirklich gut. Dekanin Ursula Richter

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