„Eine bemerkenswerte Bereicherung für die Stadt“

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Im Forum feierte die evangelische Gemeinde Schönblick am Sonntag ihr 20-jähriges Bestehen.
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Evangelische Gemeinde Schönblick feiert 20-jähriges Bestehen. Ökumenisches Miteinander in Grußworten hervorgehoben.

Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof

Vielfältig, lebendig und von stetigem Wachstum geprägt,so präsentiert sich die evangelische Gemeinde Schönblick, die am Sonntag ihr 20-jähriges Bestehen im Forum feierte. In einem kurzweiligen Bilderrückblick wurde zu Beginn des Festgottesdienstes veranschaulicht, was in diesen zwei Jahrzehnten alles Neues gewachsen ist und entwickelt wurde.

So konnte etwa der Bau des Forums 2005 gestartet und die Einweihung 2007 gefeiert werden. Zwei Waldkindergärten sind entstanden, eine Pfadfindergruppe „Scouts“ wurde gebildet, 2016 konnte der Schönblick sein 100-jähriges Bestehen feiern, 2013 schaute Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel vorbei, viele Gemeindefreizeiten und -feste konnten gefeiert werden, die Landesgartenschau wurde mit Schönblick-Beiträgen bereichert und vieles mehr.

 Api-Vorsitzender Matthias Hanßmann, Oberbürgermeister Richard Arnold sowie Wolfgang Schmidt für die evangelische und Colette Eisenhuth für die katholische Kirchengemeinde Gmünd hatten in ihren Grußworten den Fokus auf der Strahlkraft, die von der Schönblick-Gemeinde seit 20 Jahren ausgeht. Das Engagement dieser noch jungen Gemeinschaft für die gesamte Gesellschaft wurde hervorgehoben, die Vitalität und Kraft, die von ihr ausgehe. Was sich nicht nur bei den vielen Aktionen zur Landesgartenschau gezeigt habe, wie der OB beschrieb. Und, dass die Schönblick-Gemeinde sich als „Zufluchtsort“ in einer Zeit entwickelt habe, in der „die Gesellschaft bröckelt“. Der Schönblick gebe „Orientierung“ und sei „eine bemerkenswerte Bereicherung für die Stadt“. Er beschied den Gemeindemitgliedern auf dem Schönblick „Aktivität und Umtriebigkeit“, die wichtige Impulse nach außen geben. „Und ein wunderbarer Partner für die Stadt sind.“ Colette Eisenhuth befand es als „schön, dass es immer mehr Austauschmöglichkeit gibt“. Wolfgang Schmidt war „dankbar für 20 Jahre evangelisches Miteinander“. Er hob zudem die Arbeit des Verbindungsausschusses hervor, „der sich hervorragend bewährt hat“. Api-Vorsitzender Matthias Hanßmann bezeichnete die Schönblick-Gemeinde als „Vorbild“ mit ihrer Vitalität.

Kontinuität bewies Landesbischof Dr. Gerhard Maier a.D., denn wie bereits bei der Gemeindegründung vor 20 Jahren und zum zehnjährigen Bestehen wartete er nun auch zum 20. Jubiläum mit der Festpredigt auf. Und ging in dieser auf das Leitwort des Schönblicks „Ihr seid das Licht der Welt“ ein. Eben dieses Licht sei von Gott entzündet worden. Und trotz Auf und Ab in der Geschichte brenne es immer noch. „Gott bringt uns zum Staunen“, beschrieb der Geistliche, „Das, was Gott anzündet, hat Bestand.“ Denn das Licht beleuchte den Weg zur Ewigkeit. Und sei nicht nur eine Rakete, die man zündet und die dann am Himmel erlischt. Er erinnerte: „Es  geht nicht um unseren Ruhm, sondern um unseren Herrn.“

„Wir alle sind berufen, das Licht zu sein“, forderte Direktor Martin Scheuermann die Gläubigen auf, „die rettende und frohe Botschaft“ weiterzugeben. Er ermunterte, „neue, wichtige Prozesse anzustoßen“. Dabei hatte er auch die Kinder- und Jugendarbeit im Blick, die im Stadtteil weiter ausgebaut werden soll. Hier warf einen Blick auf Ortsvorsteher Johannes Weiß und den OB mit den Worten: „Suchet der Stadt Bestes.“

Der Festgottesdienst wurde vom Posaunenchor und der Band musikalisch begleitet. Beim Sommerfest am 10. Juli soll das Jubiläum gefeiert werden.

Wir alle sind berufen, das Licht zu sein.“

Martin Scheuermann,, Direktor Schönblick

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