Eine Mauer am Götzenbach soll künftig vor Hochwasser schützen

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911 000 Euro sind im Haushalt der Stadt Lorch im kommenden Jahr für den Hochwasserschutz vorgesehen. Der Götzenbach soll dafür am Zollplatz ringsum eine einen Meter hohe Mauer bekommen, erklärt Stadtbaumeister Achim Waibel.

Hochwasserschutz 911 000 Euro sind im Haushalt der Stadt Lorch im kommenden Jahr für den Hochwasserschutz vorgesehen. Der Götzenbach soll dafür am Zollplatz ringsum eine einen Meter hohe Mauer bekommen, erklärt Stadtbaumeister Achim Waibel. Dies war eine der neuralgischen Stellen, an denen der Götzenbach beim für Lorch verheerenden Hochwasser am 11. Juni 2018 binnen kürzester Zeit über die Ufer trat. Diese Betonmauer müsse Wassermassen aushalten, die theoretisch bis zu einen Meter hoch über dem Bodenniveau stehen. Dadurch könne der Durchlass, der vom Zollplatz überdolt zum Oriaplatz führt, mehr Wasser fassen. Die Mauer soll in nördlicher Richtung bis zur Ofengasse und weiter zur dortigen Brücke führen, werde dort allerdings niedriger, weil auch der Bach dort tiefer liegt. Auch die Brücke werde erneuert. Über die Vergaben für das Vorhaben werde wohl im Frühjahr der Gemeinderat entscheiden, sagt Waibel, Baubeginn könnte im Mai oder Juni sein. Eine ähnliche, aber kleiner ausfallende und nur auf ein paar Metern nötige Mauer soll zu einem späteren Zeitpunkt auch der Aimersbach bekommen. Und zwar dann, sagt der Stadtbaumeister, wenn der Kanal unter dem geplanten Kreisverkehr an der Kreuzung Stuttgarter/Wilhelmstraße dran ist. an/Foto: Tom

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