Eine „riesige Sauerei“ am Gmünder Himmelsstürmer

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Als ehrenamtlicher Helfer im Freundeskreis aktiv: Roland Paar beim Beseitigen der weit verstreuten Scherben am Fuße des Himmelsstürmers im Landschaftspark bei Wetzgau. ÌFoto: privat

Unbekannte Personen haben im Landschaftspark bei Wetzgau mit Glasflaschen um sich geworfen.

Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Die spinnen, die vom Freundeskreis Himmelsstürmer. So etwas in der Art hat sich kürzlich vielleicht der eine oder andere Besucher des Landschaftspark gedacht. Denn wie oft sieht Menschen, die mit einem Staubsauger über Wiesen laufen. Doch genau das haben Mitglieder des Himmelsstürmer-Vereins getan. Der Grund: Bislang unbekannte Personen hatten zuvor einen ziemlichen Scherbenhaufen hinterlassen, nachdem sie offensichtlich auf der Terrasse des Turmstübles und auch am Aussichtsturm etliche Flaschen zerdeppert hatten. Zudem veranstalteten die Flaschenwerfer eine „riesige Sauerei“ beim Zielwerfen durch die Luken des Himmelsstürmers, denn auch im Treppenhaus des Gmünder Wahrzeichens fanden Vereinshelfer zerborstene Flaschen und reichlich Scherben. Daher sahen Mitglieder des Freundeskreises keine andere Möglichkeit, als die reichlich verstreuten Scherbenhaufen mit Besen und Kehrschaufel und auch mit einem Industriestaubsauger gründlich zu entfernen. Denn die Vorstellung, dass ahnungslose Besucher des Himmelsgartens in Scherben treten oder dass sich an der Leine geführte Hunde oder gar spielende Kinder an dem Glasbruch verletzen, sei für die „Aufräumer“ eine Schreckensvorstellung gewesen.

Letztlich fragten sich die ehrenamtlichen Helfer vom Freundeskreis, „in welcher Kinderstube die Vandalen wohl groß geworden“ seien, und hoffen gleichzeitig, dass es in den kommenden Monaten nicht zu weiteren Vandalismus-Fällen im Himmelsgarten kommt.

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