Erinnerung an die eigene Vergänglichkeit auch nach fast ausgefallener Fasnet

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Aschekreuz im Münster

Glaube Auch wenn es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg kaum eine Fasnet gab - der traditionelle Aschenkreuz-Segen zum Ende der Narren- und Beginn der Fastenzeit wurde in vielen katholischen Kirchen am Aschermittwoch verteilt (unser Bild entstand im Heilig-Kreuz-Münster in Schwäbisch Gmünd, im Vordergrund rechts ist Münsterpfarrer und Dekan Robert Kloker bei der Erteilung des Segens zu sehen).

Der Aschesegen soll die Gläubigen nach der ausgelassenen Faschingszeit wieder an die eigene Vergänglichkeit erinnern. Zudem symbolisiert die Asche Buße und Reue. Der Geistliche zeichnet dem Gläubigen mit Asche, für die der Tradition zufolge Palmzweige des Vorjahres verbrannt wurden, ein Kreuz auf die Stirn und erinnert ihn an die Sterblichkeit. Diese Ermahnung an die eigene Vergänglichkeit hat in der katholischen Kirche eine sehr lang Tradition. Schon seit dem 6. Jahrhundert wird der Aschermittwoch als besonderer Tag im Kirchenjahr begangen, seit dem 10. Jahrhundert lässt sich die Erteilung des Aschesegens historisch belegen. ⋌Foto: Tom

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