Europa-Schnellkurs auf dem Johannisplatz

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Spaß und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.
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Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander. Quizfragen und kleine Präsente.

Europa-Aktionstag

Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.
Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.  © HOJ
Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.
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Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.
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Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.
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Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.
Unterhaltung und Information treffen beim Europa-Aktionstag aufeinander.  © HOJ

Schwäbisch Gmünd

Oberbürgermeister Richard Arnold war leicht im Vorteil, der ehemalige Chef der Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel ist exzellenter Europakenner. Beim Europa-Aktionstag am Samstag auf dem Johannisplatz stellt er sich „Quizmasterin“ Gerburg Maria Müller und misst sich mit Landrat Dr. Joachim Bläse zur Frage: Wer ist der bessere Europakenner? Am Ende sind mehr Bälle für erfolgreiche Antworten in Richard Arnolds Glasbehälter, doch Sieger der Herzen sind beide, nachdem der Oberbürgermeister „nacharbeitet“ und in den Glasbehältern für Gleichstand sorgt.

Die Fragen haben es durchaus in sich. Durch wie viele Länder fließt die Donau (es sind zehn), wann ist der Tag der europaweiten Notrufnummer 112 (der 11. Februar). Das Publikum auf dem Johannisplatz mischt gelegentlich mit, ruft eine der 20 Antworten in Richtung Bühne. Das ist, wie der Auftritt von Kabarettist Ernst Mantel, der unterhaltsame Teil der Veranstaltung.

Die Gäste, es sind viele Passanten dabei, die den Weg vom Wochenmarkt über den Johannisplatz nehmen, nehmen auch echte Informationen mit. Etwa wenn Gerburg Maria Müller Europa-Abgeordnete interviewt. Evelyne Gebhardt, Andreas Glück und Rainer Wieland sind da, plaudern übers Alltagsgeschäft, die Herausforderungen durch Corona, durch Weltkonzerne wie Google oder Amazon, vor allem über Anstrengungen in Sachen Umweltschutz. All die Themen, meint Evelyne Gebhardt, sollten im Europaparlament diskutiert werden, Alleingänge der Mitgliedsländer seien oft nicht hilfreich.

Der Landrat bekennt am Ende seines Statements: „Ich habe Bock auf Europa.“ Er nennt auch den eigentlichen Grund für diesen Europaaktionstag in Schwäbisch Gmünd, den ersten in dieser Form: Der Ostalbkreis ist einer von vier im Land mit einem eigenen EuroPoint Er steht im Landratsamt allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Schulen, Behörden und anderen Organisationen zur Verfügung. Das sei auch offizieller Auftakt für weitere fünf Jahre Zugehörigkeit zum „Europe Direct Netzwerk“ der Europäischen Kommission, sagt die Leiterin des Infocenters, Andrea Hahn. Bei ihr melden sich Schulen, die einen Klassensatz Europa-Informationen brauchen, auch Unternehmen, wenn es ums Thema Förderung geht. Gefördert werden außerdem eine Reihe von Institutionen in und um Schwäbisch Gmünd (im Kasten rechts), die ohne Europa Projekte wie die Teilzeitausbildung für Alleinerziehende, ein Angebot der „also“, nicht realisieren könnten.

Der Johannisplatz füllt sich zunehmend, auch weil Wetterprognosen nicht ganz zutreffen. Ein paar Tropfen, mehr kommt nicht von oben, Veranstalter wie Publikum halten durch. Auf der Bühne agieren junge Leute der Städtischen Musikschule, ihnen folgt das Ensemble „Tre Colori“ mit heiterer Straßenmusik. Europa geht auch nicht ohne Dialekt. Den bringt zum Abschluss Ernst Mantel in seinen schwäbischen Liedern mit.

Ich habe Bock auf Europa.“

Dr. Joachim Bläse,, Landrat

Wo Europa konkret greift

Für die einen ist Europa Programm. Das gilt ganz besonders fürs Festival Europäische Kirchenmusik, dessen Freundeskreis Besucherinnen und Besucher auf dem Johannisplatz informiert. Wer möchte, kann an einem Quiz teilnehmen, im Erfolgsfall gibt's sogar kleine Präsente. Europa trifft sich immer beim Festival in Schwäbisch Gmünd, sagt Vorsitzende Susanne Wiker.

Ganz andere Verbindungen zu Europa hat die Feuerwehr. „Uns geht es um die Botschaft der Europa-einheitlichen Notrufnummer 112“, sagt Kommandant Uwe Schubert. Nebenbei geht es auch darum, Kinder für die Feuerwehr zu begeistern, die am liebsten am Steuer Platz nehmen.

Am Stand des Regionalverbands Ostwürttemberg informiert Andrzej Sielicki auch über den großräumigen und überregionalen Schienenverkehr. Der schnelle Anschluss Nürnberg in Richtung Berlin sei ebenso wichtig wie der in Stuttgart nach Mannheim und Frankfurt. Und die EU ist mit im Boot.

Am Stand der Wissenswerkstatt „Eule“ wird klar, dass es diese Einrichtung ohne EU-Gelder gar nicht geben würde. Wie weitere Programme der „also“, die auf Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds zählen kann.

Die Gmünder Volkshochschule verbindet Europa nicht nur durch ihr Angebot an Sprachkursen und die Landeszentrale für Politische Bildung sieht sich als Mittler zwischen EU und Bürgerschaft im Land. kust

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