Fehlender Regen bereitet der Feuerwehr Sorgen

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Die Zentrale der Gmünder Feuerwehr.

Gmünds stellvertretender Kommandant spricht in Wustenriet über aktuelle Herausforderungen.

Gmünd-Wustenriet. Beim vierten Gespräch zur „Zeitenwende“ im Wustenrieter Dorfhaus zeigte sich Ralf Schamberger, der stellvertretende hauptamtliche Feuerwehrkommandant der Stadt Schwäbisch Gmünd, überzeugt davon, dass sich die Feuerwehr neuen Herausforderungen stellen muss. Darauf bereite sich die Feuerwehr auch schon seit Jahren vor. Durch Fortbildungen und neue Geräte werde sich die schmerzliche Erfahrung der Stadt mit dem Unwetter mit zwei Todesopfern, einer davon Feuerwehrmann, nicht wiederholen.

Sinkender Grundwasserspiegel

Die Frage von Stadtrat Uwe Beck, ob es genügend Wasser gebe, um einen eventuellen Großbrand im Taubental zu löschen, schloss Schamberger zu diesem Zeitpunkt aus, das Hydrantennetz sei ausreichend. Eine andere Frage sei aber eine mögliche kommende Wasserknappheit, dazu könne man aktuell keine Aussage treffen. Sinkender Grundwasserspiegel und fehlender Regen seien heute die Regel und das werde mit Sorge wahrgenommen - auch von der Gmünder Feuerwehr, so Ralf Schamberger. Mehr noch: „Der Klimawandel ist offensichtlich“, so Schamberger weiter, „die Feuerwehr rechnet mit stehenden Regenwolken und den daraus entstehenden Gefahren“.

Der Katastrophenschutz sei in Deutschland einige Zeit nicht mehr ernst genommen worden, berichtete Schamberger, das habe sich nun geändert. Man habe inzwischen auch eine Halle in Gmünd fit dafür gemacht, dass bei Stromausfall und fehlender Heizung dort Schutz gefunden werden kann. Die Stadt Schwäbisch Gmünd unterstütze die Feuerwehr bei ihren Aufgaben finanziell hervorragend.

Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ulrike von Streit moderierte das Gespräch und kündigte an, dass es weitere Ortsvereinsgespräch im Dorfhaus Wustenriet geben wird.

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