Fest in guten und schlimmen Jahren

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Auf dem abgedroschenen Feld dankten Gläubige in Gschwend vor dem geschmückten Garbenwagen für die Ernte. Einen Umzug gab es in diesem Jahr nicht.

Auch unter den Einschränkungen wegen der Corona-Krise hat die evangelische Kirchengemeinde Gschwend zur Einholung des Garbenwagens geladen.

Gschwend

Seit mehr als 200 Jahren wird in Gschwend feierlich der Garbenwagen eingeholt, um für eine gute Ernte zu danken – auch in schwierigen Zeiten. Das konnte auch die Corona-Pandemie nicht verhindern. Immerhin ist es eine lange Tradition: 1817, nach dem Ende mehrerer Hungerjahre, feierten die Gschwender erstmals die Einholung des Erntewagens. Seitdem waren mit dem Fest immer auch gute wie schlimme Jahre verbunden. Allerdings verlief die Feierlichkeit in diesem Jahr etwas anders als bisher. Einen Umzug zur feierlichen Einholung des Garbenwagens konnte es wegen der Pandemie nicht geben. Der Wagen wurde allerdings wie gewohnt gerichtet und geschmückt, dafür trafen sich freiwillige Helfer im Vorfeld.

Am Samstag stand der Wagen dann auf dem Feld an der Friedhofstraße Richtung Oppenland. Dort richtete die evangelische Kirchengemeinde einen Erntebittgottesdienst mit Musikern vom Musikverein Gschwend aus. Am Sonntag stand der Wagen auf dem Gschwender Marktplatz.

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