„Finanzlage so gut wie noch nie“

FC Normannia Gmünd meistert Coronakrise sportlich und organisatorisch.

Schwäbisch Gmünd. Gut 40 Mitglieder konnte Normannia-Präsident Alexander Stütz im Vereinsheim der Normannia zur Mitgliederversammlung begrüßen. In Vertretung des Sportbürgermeisters Christian Baron dankte Klaus Arnholdt, der Leiter des Amtes für Bildung und Sport, der Normannia vor allem für die großartige Jugendarbeit. Ob im Winter aus Energiegründen das Flutlicht ausbleibt? Für Arnholdt keine Frage: „Das Flutlicht bleibt an. Für die Kinder und Jugendlichen, für alle, die in Bewegung sind in allen Abteilungen der Normannia.“

Weitere Investitionen nötig

Nach der Totenehrung berichtete Präsident Alexander Stütz von einem „arbeitsreichen und spannenden Jahr“. Er dankte der Stadt für die gute Zusammenarbeit. „Das Dach der Tribüne wurde saniert. Unsere Infrastruktur bedarf weiterer Investitionen“, so Stütz. Nach Corona komme jetzt die Energiekrise. Er hoffe, dass „unser Trainings- und Spielbetrieb aufrecht erhalten bleiben kann“. Er dankte allen Mitgliedern, die sich in irgendeiner Weise für die Normannia engagierten für ihren Einsatz. „Ohne euch würde der Verein nicht funktionieren.“

Solide finanzielle Verhältnisse

Finanzvorstand Daniel Dreyer berichtete von soliden Finanzverhältnissen bei der Normannia. Durch die Ausgabendisziplin aller Abteilungen sei es trotz „Corona“ möglich gewesen, Rücklagen zu bilden. Er dankte den Sponsoren für ihre Treue zum Verein.

Marco Biegert, der Bereichsleiter beim Fußball, bezeichnete den Verein als eine große Familie. 18 Fußballteams seien in Betrieb. 200 Kinder und Jugendliche spielten Fußball im „Schwerzer“. Bei den Aktiven „wollen wir uns weiterentwickeln“, sagte Biegert. Die Mannschaft sei mit dem Trainer-Team und den Verantwortlichen auf einem guten Weg. „In der letzten Saison waren wir auf dem vierten Platz. Wir wollen besser werden: weniger Tore kassieren, mehr Tore schießen“, so Biegert.

Die Partnerschaft mit den Fußballern in Barnsley – in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und dem FC Bargau – bezeichnete er als „wichtigen Baustein der Freundschaft zwischen beiden Städten“. In Zeiten von Gewalt und Krieg „setzen wir auf Freundschaft und Verständigung über die Grenzen hinweg“.

Heinz Eyrainer berichtete als Vorsitzender des Aufsichtsrates. Das Präsidium wurde in seiner jetzigen Besetzung bestätigt. Eyrainer bedauerte den Abschied von Roland Staiber, der aus beruflichen Gründen sein Amt im Präsidium aufgeben musste. Besonders erfreulich sei die Finanzsituation des Vereins. „Wenn ich auf meine letzten 20 Jahre beim FCN zurückblicke, kann ich mich nicht an eine derart positive finanzielle Basis erinnern.“

Florian Waibel berichtete aus der Hockey-Abteilung. 140 Mitglieder hat die Abteilung, und „wir konnten alle Jugendjahrgänge im Wettbewerb anmelden“. Die sportliche Freundschaft zu Antibes sei wichtig und werde stetig ausgebaut. Ein Besuch mit der Herrenmannschaft zu Ostern 2023 sei in Planung.

Erfolgreiche Radballer-Herren

„Unsere Herren spielen erfolgreich“, so Andreas Feiler für die „kleine, aber feine“ Radball-Abteilung. Eine Jugendmannschaft und drei aktive Mannschaften bildeten das Rückgrat der Abteilung.

Nach dem Bericht des Kassenprüfers Markus Kissling wurde der Vorstand und das Präsidium einstimmig entlastet. Eine moderate Anhebung der Mitgliederbeiträge fand ebenfalls die Zustimmung der Versammlung. ⋌ube

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