Floristik und tolles Programm

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Die Akteure im Himmelsgarten an einem Tisch bei der Planung für das Blütenfest, das am Sonntag, 24. April, mit einem vielfältigen Programm steigt.
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Das Blütenfest lockt am Sonntag, 24. April, in den Himmelsgarten.

Schwäbisch Gmünd. Nach zwei Jahren „Abstinenz“, wie es Oberbürgermeister Richard Arnold ausdrückt, lockt am kommenden Sonntag endlich wieder das Blütenfest in den Himmelsgarten. Beim Gespräch mit den einzelnen Akteuren auf dem einstigen Gartenschaugelände in Wetzgau ist der Tatendrang spür- und die Vorfreude hörbar. Alle üben für das Blütenfest in bewährter Manier den Schulterschluss – und es sind neue Akteure dazugekommen. Etwa die Pfadfinder, die mit Stockbrot und Co locken.

Spatenstich fürs Dorfhaus

„Es klappt hier oben nur so gut, weil die Vereine und Organisationen hier eine Heimat haben“, stellt der OB fest. Und kündigt gemeinsam mit Ortsvorsteher Johannes Weiß in Kürze den Spatenstich fürs Dorfgemeinschaftshaus an.

Ein kurzer Blick aufs dargebotene Programm zeigt bereits, dass ein Tagesausflug mit der ganzen Familie lohnt. Start ist um 11 Uhr am Kreuztisch, wo der OB das Fest nach dem ökumenischen Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt,  eröffnen wird. Den ganzen Tag über bieten Kleintierzüchter, Imkereiverein, das Backhäusle-Team, die Mitglieder des Streuobstzentrums, die Akteure der Landesforstverwaltung, die Freunde des Himmelsstürmers, Margret Schnürle-Baier vom Suppenstern und viele anderen Ehrenamtlichen Information und Aktion. Auch für die kulinarische Seite ist bestens gesorgt.

Wer sich schon immer Mal vom Oberbürgermeister bedienen lassen wollte, ist ab 11.30 Uhr beim Suppenstern genau richtig. Zusammen mit Ortsvorsteher Johannes Weiß kümmert sich der Ob darum, dass die Gäste mit ukrainischer Festtagssuppe verköstigt werden. Der Erlös geht an die Ukrainehilfe Göggingen. Zudem gibt’s dort auch eine „Freiluftgalerie“ an der Mauer, wie Schnürle-Baier ankündigt. Den Weg zu den einzelnen Stationen im Himmelsgarten weisen zudem von Kindern im Ferienprogramm bemalte Friedenstauben aus Holz.

Das Thema Waldpädagogik und grünes Klassenzimmer wird beim Forstpavillon von der Landesforstverwaltung aufgegriffen, wie Katharina Schönemann ankündigt. Wiederum die Kleintierzüchter werden nun wieder die Gehege mit Tieren bestücken, beschreibt Wolfgang Schilling. Leckeres für den Gaumen hält das Backhäusle-Team bereit. Gerhard Schwemmle macht Appetit auf Schmalz-, Gsälz- und Schnittlauchbrot sowie Kinderpizza und vieles mehr. Gar ein prämiertes „Helles“ Bier der Kaiser-Brauerei gibt’s beim Himmelsstürmer-Stüble, wie Vorsitzender Dr. Werner Schlummer verrät. Zum Nulltarif, sofern man einen Gutschein, der in der Gmündes Tagespost zu finden ist, dabei hat.

Rund um Obstbäume dreht sich alles beim Streuobstzentrum. Zudem kündigt Martin Mager eine „Wiesen-Rallye“ an, und Spiele wie Weidenringe-Werfen locken zum Mitmachen. Neu ist auch eine App, „Flora incognita“, mit der Blumen bestimmt werden können. Übrigens: Ab dem Blütenfest ist das Streuobstzentrum wieder sonntags ab 13.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Die Imker erlauben Blicke ins Bienenvolk, wie Vorsitzender Wolfgang Dalke ankündigt. Außerdem gibt’s Honigwaffeln und Grillwürste sowie Honigprodukte. Das Mitarbeiterteam von Ronja Mathé von der Stadtgärtnerei bereitet momentan alles vor, dass das Blütenfest seinem Namen auch gerecht wird. Und bei der Kugelbahn gibt's jetzt sogar rote Einhorn-Kugeln, wie Carmen Bäuml verrät. 2021 wurden 98 000 Kugeln gekauft.

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