Frage der Woche

Frage der Woche: Wie geeint ist Deutschland nach 30 Jahren wirklich?

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Diese Woche fragte die Gmünder Tagespost Passanten in der Innenstadt, ob sie die deutsche Gesellschaft als vereint wahrnehmen oder ob es doch Unterschiede, Spannungen und Spaltungen gibt.

Calogero Pennica (57), Monteur aus Schwäbisch Gmünd:

"In der Gesellschaft gibt es definitiv unterschiedliche Meinungen, beispielsweise was die Maskenpflicht betrifft, doch durch solche Thematiken muss die Gesellschaft meiner Meinung nach einfach durch. Insgesamt fühle ich mich sehr wohl mit der Art und Weise wie die Bevölkerung miteinander umgeht."

Carolyn Becker (30), Pflegekraft aus Gmünd:

"Ich denke, dass die Gesellschaft immer gespalten sein wird. Ob es um die Hautfarbe, Flüchtlinge, Corona oder die Gleichberechtigung von Männern und Frauen geht, die unterschiedlichen Meinungen sind immer stark spürbar und es werden immer irgendwelche Kämpfe ausgetragen."

Gerhard Röhm (63), Rentner aus Großdeinbach:

"Durch die Allgemeinheit gehen verschiedene Risse und Spaltungen und es gibt noch große Unterschiede zwischen Osten und Westen, etwa die Mietkosten. Die Pandemie empfinde ich nicht als negativ für die Einheit, da sich die Bevölkerung im Großen und Ganzen einig ist, was die Schutzmaßnahmen betrifft."

Martin Stadelmaier (56), Industriefachwirt aus Böbingen:

"Grundsätzlich befürworte ich, dass Deutschland zu einem Staat wurde. Trotz der Vereinigung gibt es noch unterschiedliche Verhältnisse in Osten und Westen und ich bin der Meinung, dass die Vereinigung vor dreißig Jahren etwas anders hätte ablaufen können, aber im Großen und Ganzen ist es positiv."

Petra Mayer (62), aus Gmünd:

"Es gibt immer und überall unterschiedliche Strömungen, das ist ganz normal. Es ist gut, dass es verschiedene Meinungen und Ansichten gibt. Es gibt überall Differenzen, darum kommt man nicht herum, und das ist auch gut so, deshalb würde ich Deutschland beziehungsweise die Gesellschaft aber nicht direkt als gespalten bezeichnen."

Laura Kedves

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