Friedhof soll neues „Flair“ erhalten

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Degenfeld
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Für 60 000 Euro soll der Friedhof in Degenfeld saniert werden. Welche Arbeiten in Angriff genommen werden sollen.

Gmünd-Degenfeld. Zeno Bouillon sprach im Degenfelder Ortschaftsrat am Dienstag Klartext. Mit Blick auf die Friedhofsanlagen sagte der Leiter des städtischen Garten- und Friedhofamts: „Der  Sanierungsbedarf ist offensichtlich.“ Er erläuterte in der Ortschaftsratssitzung die Sanierungen, die in zwei Bauabschnitte aufgeteilt durchgeführt werden sollen. Wobei er bedauerte, dass die 90 000 Euro, die er bei der Stadt im Etat dafür haben wollte, auf 60 000 Euro heruntergestrichen worden seien.  Die gute Nachricht sei, so Bouillon weiter, dass es noch 80 unbelegte Grabstätten gibt. „Wir sind ziemlich gut abgesichert“, sieht er eine Erweiterung als unnötig an.

Der Blick in die Statistik zeigt, dass es 2020 vier und 2021 zwei Bestattungen gab. Anders sieht es bei neuen Bestattungsformen aus, etwa bei den immer mehr gewünschten Gemeinschaftsfelder. „Das wäre für Degenfeld möglich“, kündigte Bouillon an. Doch nun sollen erst einmal die nötigen Sanierungen erfolgen.

Harmonischere Optik

Noch in diesem Jahr soll es im oberen Friedhofsbereich losgehen. 2023 soll dann der untere Bereich in Angriff genommen werden.  Allgemein geht es um die Installation neuer Randeinfassungen, zudem sollen alle Wege mit einem wassergebundenen Verlag versehen werden, um eine harmonischere Optik zu erzeugen.  Außerdem möchte Zeno Bouillon die Ecken an den Wegen aufweiten: „Das gibt ein angenehmeres Flair.“ Auch neue Pflanzungen wird es geben und vor allem sollen im Bereich der Urnenrasengräber diverse Unebenheiten ausgebügelt und neuer Rasengepflanzt werden. Denn „dort ist es ziemlich verunkrautet“, meinte der Leiter des Garten- und Friedhofamts.

Mauer wird nicht saniert

Die Friedhofsmauer, an der unter anderem der Putz abbröckelt, ist derweil nicht in der Sanierunginbegriffen. „Das ist eine Kostenfrage“, bedauerte der Fachmann. Allerdings werde die Mauer auf ihre statischen Eigenschaften untersucht. „Wir werden sie kontrollieren.“ Denn, wenn „Gefahr in Verzug“ sei, etwa durch Rutschungen, müsse gehandelt werden. Wie auch auf anderen städtischen Friedhöfen. 

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