Gmünd: Viele Fragezeichen nach Überfall

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14-jähriges Opfer der Tat im Taubental konnte noch nicht vernommen werden. Zeugen gesucht.

Schwäbisch Gmünd.  Zum Fall des 14-jährigen Jungen, der am Sonntagabend im Taubental von rund zehn Männern zusammengeschlagen und schwer verletzt wurde, hat die Polizei noch eine ganze Reihe offener Fragen. "Es muss eine Vorgeschichte geben", sagt Bernd Märkle, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Aalen, auf Nachfrage dieser Zeitung über den Fall. Der Junge habe bisher noch nicht richtig vernommen werden können. Wann dies geschehen kann, sei noch nicht klar. Er war nach bisheriger Kenntnislage durch einen Anruf zu dem Schotterparkplatz in der Taubentalstraße gelockt worden. Dort   fuhren offenbar zwei Fahrzeuge vor, aus denen etwa zehn Männer im Alter zwischen 18 bis 20 Jahren ausstiegen, die sofort begannen, auf den 14-Jährigen einzuschlagen und einzutreten. Die Polizei vermutet, dass schon hinter dem Lockanruf irgendeine Art von Beziehung steckte. Nach der Tat brachten Freunde den Jungen nach Hause. Auch wann und wieso diese Bekannten an den Tatort gekommen waren, ist eine für die Polizei noch eine  offene Frage. Möglicherweise gehörten alle Täter zu einer Großfamilie. Diese Vermutung beruht auf Aussagen, die die Polizei am Sonntagabend bekam, sagt Bernd Märkle. Ein Name dieser Großfamilie sei nicht genannt worden. Bislang gebe es auch keine Hinweise auf Bezüge zu Geschehnissen, die sich früher auf diesem Schotterparkplatz abspielten. 

Die Polizei sucht dringend Zeugen, die nähere Angaben machen können zu dem Geschehen, das sich am Sonntag wohl gegen 19 Uhr auf dem Schotterparkplatz im Taubental abspielte.

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