Gmünd willein Amt für Klimaschutz

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Zwei Resolutionen und Gmünds Wald sind weitere Themen an diesem Mittwoch im Gemeinderat.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt will ein Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung schaffen. Sie begründet dies auch mit dem Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung, die dem Klimaschutz einen sehr hohen Stellenwert einräume. Klimaschutz und Nachhaltigkeit seien in der Stadtverwaltung seit Jahren ein wichtiges Thema. Verschiedene Fachämter, Abteilungen und städtische Unternehmen kümmerten sich in unterschiedlichen Ausprägungen um Maßnahmen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes. Durch den Bund und das Klimaschutzgesetz und durch den Koalitionsvertrag würden diese Themen gesamtgesellschaftlich und kommunalpolitisch „zu einem der wichtigsten Veränderungsprozesse unserer Zeit“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Dem will die Verwaltung „innovativ“ begegnen und eine Organisationseinheit schaffen, die die Prozesse vernetzt, steuert und so breit kommuniziert, dass Bürger und Unternehmen eingebunden werden. Ziel ist dabei, durch innovative Technologien und Mobilitätskonzepte einen Beitrag zum Erreichen globaler Klimaziele zu leisten. Die bisherigen Stellen Klimaschutzbeauftragter, Stabstelle Mobilität und Koordination für kommunale Entwicklungspolitik sollen unter Leitung der bisherigen Leiterin des Stabsbereichs für Internationales, Integration und Europa, Franka Zanek, zu einem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung zusammengeführt werden. Starten soll dieses neue Amt zum 1. August 2021.

Zudem geht's im Rat um eine Resolution Gmünds an das Kultusministerium für mehr Zeit und Flexibilität zugunsten der Schüler. Gmünd will auch eine Stellungnahme abgeben zu einer Resolution der Kommunen zu einem „starken Lieferkettengesetz“. Das Gesetz will den Schutz der Menschenrechte in globalen Lieferketten verbessern und so Menschen­rechts­standards wie das Verbot von Kinderarbeit und Zwangsarbeit einhalten.

Schließlich diskutieren die Stadträte über den Stadtwald mit einer Fläche von etwa 1100 Hek-tar und über den Wald der Hospitalstiftung mit 325 Hektar. Und sie entscheiden über den Stauferfries des Gmünder Künstlers Dr. Helmuth Gruber-Ballehr für die Backsteinfassade der Remsgalerie. Michael Länge

Die Sitzung des Gemeinderates beginnt um 16 Uhr im Stadtgarten.

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