Gmünder Schüler erhält Förderpreis

  • Weitere
    schließen
+
Max Günther (vorne Mitte) von der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule erhielt den Förderpreis des Landtags Baden-Württemberg aus den Händen von Landtagspräsidentin Muhterem Aras.

Max Günther überzeugt mit seiner Kurzgeschichte über ein Flüchtlingskind.

Schwäbisch Gmünd. Der 18-jährige Max Günther, Schüler an der der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule (AvH) in Schwäbisch Gmünd, hat aus den Händen der Landtagspräsidentin Muhterem Aras den Förderpreis des Schülerwettbewerbs des Landtags Baden-Württemberg überreicht bekommen. Der Schülerwettbewerb will seit Jahren junge Leute auf Politik neugierig machen und sie zu kritischem und tolerantem Engagement für die Demokratie anspornen. Das Motto lautet „komm heraus, mach mit“. Alljährlich ruft die Landtagspräsidentin damit alle Schüler im Land ab 13 Jahren auf, zu brisanten politischen Themen Stellung zu nehmen. Sabine Wölfle, die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, hat es bei der Einladung an die Schülerinnen und Schüler zum 63. Schülerwettbewerb des Landtags so formuliert: „Unsere Demokratie braucht Wertschätzung. Sie braucht das Engagement und die Leidenschaft ihrer Bürgerinnen und Bürger – und zwar immer aufs Neue. Das kann gelernt und geübt werden.“

Ein solches „Üben“ findet an der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule traditionsgemäß mit vielen beteiligten Schülern aus den Klassen des Berufskollegs und der Beruflichen Gymnasien statt. Insgesamt haben über 100 Schüler der AvH am Wettbewerb teilgenommen.

Für Max Günther, einen Schüler der Eingangsklasse des Beruflichen Gymnasiums, der sich für das Profil „Gesundheit und Pflege“ entschieden hat, ist diese Wettbewerbsteilnahme jetzt von großem Erfolg gekrönt. Er berichtet in seiner Kurzgeschichte über ein Flüchtlingskind, das die Reise von Syrien nach Deutschland antritt. Dabei spielt der Brand des griechischen Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos und die damit verbundene ungewisse Zukunft genauso eine wichtige Rolle, wie auch der Bericht aus einer glücklichen Vergangenheit des Kindes in der ehemaligen Heimat. Als sehr authentisch und empathisch hat die Jury die Kurzgeschichte von Max Günter bewertet und diese ganz oben auf die Rangliste der abgegebenen Arbeiten gesetzt. Ein Geldpreis ist der Lohn der Arbeit.

Coronakonforme Preisübergabe

Muhterem Aras, die Landtagspräsidentin von Baden-Württemberg, und der Beiratsvorsitzende Norbert Beck übergaben die Preise im Landtag in Stuttgart direkt vor dem Plenarsaal. Sechs Schüler, darunter Max Günther, bekamen in coronakonformen Zweiergruppen die Preise überreicht. Übertragen wurde die Siegerehrung per Livestream im Internet. Gestartet war die Ehrung vom AvH-Schüler Günther mit einem 30-sekündigen Film über den Schüler selbst und seine Heimat Schwäbisch Gmünd. In einer kleinen Rede stellte sich der junge Herliköfer selbst vor und wie er zu seinem Thema gekommen war. In einem Interview mit der Landtagspräsidentin zur eigenen Kurzgeschichte wurde nochmals genauer erfragt, wie er zu den Details kam.

Bei der Preisverleihung wurde Max Günter von seiner Mutter Susen Günther begleitet. In der Schule wurden die Schülerinnen und Schüler unterstützt durch die Kolleginnen im Fach Deutsch: Vanessa Lünsmann, Yanah Elser, Monika Lehar und Rebecca Oelke.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL