Gmünder E-Scooter - sind zu wenig da? 

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Gmünds E-Scooter: Zu selten zurück am Aufstellplatz? Sind's zu wenige?
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Am Rücktransport der E-Scooter binnen 24 Stunden scheint es zu mangeln - Stadt will Kritik sammeln und auswerten.

Schwäbisch Gmünd. Klappt der Rücktransport der Gmünder E- Scooter binnen 24 Stunden an ihre offiziellen Aufstellplätze? „Das scheint nicht der Fall zu sein“, sagt Stadträtin Sigrid Heusel (SPD). Beobachtungen von Gmünder Bürgern aus den letzten Wochen bestätigen diese Sicht.

Sigrid Heusel erinnerte im Gemeinderat an die 24-Stunden-Regelung. Es ist keine Kann-Bestimmung, sondern eine Muss-Bestimmung in der Genehmigung der „Sondernutzung“, die die Stadt den beiden Betreibern Lime und Zeus erteilt hat.

Bürgermeister Christian Baron verwies darauf, dass die Verträge auf ein Jahr Laufzeit befristet seien. „Wir sind ja in Probephase“, so Baron. Meldungen von Bürgern zu den E-Scootern würden bei der Stadt gesammelt und genau angeschaut. „Bitte schicken Sie uns das, damit wir sammeln können“, appellierte er an die Bürger.

Die Stadtverwaltung hat von Anfang an klar gemacht, dass die Zuverlässigkeit der Betreiber ein wichtiges Kriterium sei, wenn es nach einem Jahr darum geht, die Verträge zu verlängern. Wer schlampig arbeitet, hat nach Ablauf der Zeit eher schlechte Karten auf eine Vertragsverlängerung. Es ist Wettbewerbsdruckvorhanden, das hat Mobilitätsmanagerin Anja Tamm schon vor einiger Zeit versichert: „Es gibt einen weiteren Anbieter, der Interesse hat.“

„Zu wenig Roller da“

Es komme aber nicht nur Kritik an, sagte Christian Baron: „Es gibt auch Beschwerden, dass zu wenig Roller da sind.“ Das werte er als „Zeichen, dass sie stark genutzt werden. Das bekommen wir auch als Rückmeldung der Betreiber.“ ⋌Bernd Müller

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