Gmünds OB kritisiert Gegner der Corona-Politik

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Unübersichtliche Politik von Bund und Land keine Rechtfertigung für Stimmungsmache und Beleidigungen, sagt Richard Arnold.

Schwäbisch Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold hat am Mittwoch im Gmünder Gemeinderat Beleidigungen und Stimmungsmache durch Gegner der Corona-Politik in den sozialen Netzwerken, aber auch auf dem Gmünder Marktplatz eine klare Absage erteilt. Auch er finde die Corona-Politik von Bund und Land unübersichtlich, sagte Arnold. Dies aber sei kein Grund, politisch Verantwortliche in den Dreck zu ziehen und lächerlich zu machen, sagte der OB.

Aus der gemeinsamen Initiative der Oberbürgermeister von Tübingen, Schorndorf und Gmünd, Boris Palmer, Matthias Klopfer und Arnold selbst, sei das Tübinger Pilotprojekt entstanden, bei dem mit umfangreichen Testungen Besuche der Innenstadt, der Geschäfte und kultureller Einrichtungen möglich geworden sind. Auch wenn nicht immer klar sei, dass diese zum Erfolg führten, brauchen wir solche Schritte, sagte der OB und verwies dabei auf Gmünds umfangreiche Teststrategie in Kindertagesstätten und Schulen seit vergangenen Montag. Gmünd und Schorndorf wollten beim Tübinger Modellprojekt, das bislang nur der Universitätsstadt genehmigt worden ist, an Bord, sagte Arnold. Ihm sei wichtig, dass Schulen, Kitas und der Handel offen bleiben. Und er wolle der Gastronomie eine Perspektive bieten. Die Menschen, sagte Arnold, gingen diesen Weg mit Maß und Mitte mit.

Der Ostalbkreis unterstütze die Testkampagne in den Kitas, sagte Arnold weiter. Im Gespräch sei er auch mit dem Sozialministerium. Dankbar sei er den Eltern, dass sie so toll mitarbeiten. Die Rückmeldungen bestätigten, dass der Weg richtig sei. Denn die Teststrategie erlaube, dass Kinder, die nicht krank sind, sondern nur eine Rotznase haben, in der Kita bleiben dürfen.

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